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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XVIII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über die Worte: „und an eine heilige, katholische Kirche, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben".

29.

[Forts. v. S. 355 ] Der Vater ist seinem Wesen nach und in Wahrheit das Leben. Über alles gießt er durch seinen Sohn und den Hl. Geist seine himmlischen Gaben aus1. Das ewigeLeben aber hat er in seiner Menschenfreundlichkeit uns Menschen untrüglich verheißen. Glauben müssen wir an die Möglichkeit, daß es uns gegeben wird. Glauben müssen wir; denn wir sollen auf Gottes Macht und nicht auf unsere Schwäche achten. Bei Gott ist nämlich alles möglich. Daß das ewige Leben möglich ist und daß wir es zu erwarten haben, sagt Daniel: „Und die vielen Gerechten werden leuchten wie die Sterne in Ewigkeit und immer“2. Und Paulus sagt: „Und so werden wir in Gemeinschaft mit dem Herrn sein immerdar“3. Die Versicherung, „in Gemeinschaft mit dem Herrn zu sein immerdar“, verweist nämlich auf das ewige Leben. Ganz deutlich spricht sich der Erlöser in den Evangelien aus: „Diese werden eingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben“4.


  1. D. h. er gibt allen das Leben. ↩

  2. [Dan.] 12, 3. ↩

  3. 1 Thess. 4, 17. ↩

  4. Matth. 25, 46. ↩

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Übersetzungen dieses Werks
Katechesen an die Täuflinge (BKV)
Kommentare zu diesem Werk
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