25.
[Forts. v. S. 75 ] Du darfst aber auch nicht, wenn du ein keusches Leben begonnen hast, hochmütig auf die Verheirateten herabsehen. „Denn“ — sagt der Apostel — „ehrwürdig ist die Ehe und unbefleckt das Ehebett“1. Bist nicht auch du, der du die Jungfräulichkeit bewahrst, von Verheirateten geboren? Verachte nicht das Silber, weil du Gold besitzest! Auch diejenigen sollen guter Hoffnung sein, welche in der Ehe leben und die Ehe rechtmäßig benützen, welche die Ehe zu einem Rechtsinstitut, nicht aber durch unmäßigen Gebrauch zu einer Ausschweifung machen, welche sich, um dem Gebete zu obliegen, von Zeit zu Zeit zu enthalten wissen, welche mit reinen Kleidern zugleich auch reine Leiber zum Gottesdienste in die Kirche bringen, welche sich verehelichen, um Kinder zu erzeugen, nicht aber aus lüsternem Verlangen.
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Ebd. [Hebr.] 13, 4. ↩