24.
Christus, der eingeborene Sohn Gottes, ist also auch der Schöpfer der Welt. „Er war nämlich in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht worden“ und „er kam in sein Eigentum“1, wie uns das Evangelium lehrt. Nicht nur ist Christus nach dem Willen des Vaters der Schöpfer der sichtbaren Welt, sondern auch der unsichtbaren. „In ihm wurde nämlich“ — so lehrt der Apostel — „alles erschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Kräfte. Alles wurde durch ihn und für ihn erschaffen. Und er S. 177 ist vor allem, und alles besteht in ihm.“2 Und wenn du auf die Zeit selbst hinweisest: auch sie ist von Jesus Christus nach dem Willen des Vaters erschaffen. „In diesen letzten Tagen nämlich sprach er zu uns durch den Sohn, den er zum Erben des Weltalls gemacht hat, durch den er auch die Zeiten erschaffen hat.“3 Ihm sei Herrlichkeit, Ehre, Macht mit dem Vater und dem Hl. Geiste jetzt und immer und in alle Ewigkeit. Amen.XII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem. Über das Wort: „der Fleisch angenommen hat und Mensch geworden ist.“