32.
Du wunderst dich über die Geburt. Auch die geboren hatte, wunderte sich. Denn zu Gabriel spricht sie: „Wie wird mir dies geschehen, da ich keinen Mann erkenne?“1 Er aber entgegnet: „Der Hl. Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Sohn Gottes genannt werden“2. Unbefleckt und rein war die Geburt. Denn wo der Hl. Geist ist, da ist jeder Schmutz weggenommen. Unbefleckt war also die fleischliche Geburt des Eingeborenen aus der Jungfrau. Wenn die Häretiker der Wahrheit widersprechen, wird sie der Hl. Geist widerlegen. Zürnen wird die Kraft des Allerhöchsten, welche überschattet hat. Ingrimmig wird wider sie am Tage des Gerichtes Gabriel auftreten. Beschämen wird sie der Ort der Krippe, welcher den Herrn aufgenommen hat. Zeugen werden sein die Hirten, welche seinerzeit die frohe Botschaft erhalten haben, und der Chor der Engel, welche lobten, jubelten und sprachen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden unter den Menschen des Wohlgefallens!“3 Zeugen sind der Tempel, in den er seinerzeit am vierzigsten Tage gebracht worden war, und die Paare von Turteltauben, welche für ihn S. 201 dargebracht worden waren4, und Simeon, der ihn seinerzeit in seine Arme genommen hatte5, sowie die Prophetin Anna, welche zugegen war6.