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Works Cyril of Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XIII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über die Worte: „gekreuzigt und begraben".

4.

Jesus hat also in Wahrheit für alle Menschen gelitten. Das Kreuz war kein Wahn, sonst wäre ja auch die Erlösung Wahn. Nicht war der Tod Einbildung; denn sonst wäre unser Heil Einbildung; dann hätten jene Recht, die sagten: „Wir erinnerten uns, daß jener Verführer, da er noch lebte, erklärte: Nach drei Tagen werde ich auferstehen“1. Er hat wahrhaft S. 206 gelitten, er ist wahrhaft gekreuzigt worden, und nicht schäme ich mich dessen. Er ist gekreuzigt worden, und nicht leugne ich es. Vielmehr bin ich stolz darauf, davon zu sprechen. Wollte ich es jetzt leugnen, so würde mich der Golgatha hier, in dessen Nähe wir alle weilen, zurechtweisen, zurechtweisen würde mich das Kreuzesholz, dessen Partikel bereits in der ganzen Welt von hier aus verbreitet worden sind. Ich bekenne das Kreuz, da ich von der Auferstehung weiß. Wäre Jesus ein Gekreuzigter geblieben, so hätte ich mich gewiß nicht zu dem Kreuze bekannt, dann hätte ich es wohl zugleich mit meinem Lehrmeister verheimlicht. Da aber dem Kreuze die Auferstehung folgte, so schäme ich mich nicht, von dem Kreuze zu predigen.


  1. Matth. 27, 63. ↩

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Translations of this Work
Katechesen an die Täuflinge (BKV)
Commentaries for this Work
Einleitung zu den Kathechesen

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