31.
Ich übergehe auch, was sich in Troas mit Eutychus zugetragen hat, der, vom Schlafe überwältigt, vom dritten Stock herabfiel und, als man ihn tot aufhob, von Paulus zum Leben erweckt wurde1. Auch übergehe ich die prophetischen Worte, welche Paulus zu den nach Milet berufenen Ältesten von Ephesus gesprochen hatte; er sagte ihnen ausdrücklich: „Der Hl. Geist gibt mir von Stadt zu Stadt kund usw.“2. Mit dem Worte „von Stadt zu Stadt“ gab Paulus zu erkennen, daß die Wunder, welche er in jeder Stadt wirkte, in der Kraft des Hl. Geistes, nach dem Willen Gottes und im Namen des in ihm redenden Christus erfolgten. In der Kraft desselben Hl. Geistes eilte derselbe Paulus in diese heilige Stadt Jerusalem, und zwar, obwohl Agabus ihm im S. 332 Geiste die Zukunft prophezeite3. Er redete (in Jerusalem) zum Volke, vertrauensvoll auf Christus verweisend4. Als Paulus nach Cäsarea geschleppt worden war und mitten unter den Richtern sowohl vor Felix wie vor dem Prokurator Festus und vor König Agrippa dastand5, empfing er vom Hl. Geiste die Gnade, so überzeugend zu reden, daß selbst Agrippa, der König der Juden, erklärte: „Wenig fehlt, und du überredest mich, Christ zu werden“6. Derselbe Hl. Geist bewirkte auf der Insel Malta, daß Paulus trotz eines Natternbisses, nicht Schaden nahm, im Gegenteil verschiedene Krankenheilungen wirkte7. Dieser Hl. Geist führte ihn, den einstigen Verfolger Christi, als Herold Christi sogar bis in die Kaiserstadt Rom, wo er viele Juden für den Glauben an Christus gewann und an seine Widersacher das offene Wort richtete: „Gut sprach der Hl. Geist durch den Propheten Isaias, der zu unseren Vätern sagte . . . .“8.