18.
Vor allem merket euch den Fingerzeig, den euch Paulus gibt mit den Worten: „Es muß nämlich dieses Vergängliche die Unvergänglichkeit und dieses Sterbliche die Unsterblichkeit anziehen“1. Wenn nämlich dieser Körper auferweckt wird, behält er nicht diese seine Schwäche bei, sondern eben der Körper zieht, wenn er auferweckt wird, die Unvergänglichkeit an; er wird verwandelt wie das Eisen, das im Feuer zu Feuer wird, vielmehr er wird verwandelt nach der Weisheit des Herrn, der ihn auferweckt. Es ist dieser Körper, welcher auferweckt wird, doch besteht er dann weiter nicht in seinen jetzigen Eigenschaften, sondern als ewiger Körper. Nicht mehr bedarf er alsdann, um zu leben, unserer Nahrungsmittel, und um emporzusteigen, braucht er keine Leiter. Er wird nämlich zum geistigen Körper, zu etwas Wunderbarem, wofür wir keinen entsprechenden Ausdruck haben. „Alsdann“ — heißt es — „werden die Gerechten leuchten wie die Sonne und der Mond S. 350 und wie der Glanz des Firmamentes“2. Da Gott den Unglauben der Menschen vorauswußte, fügte er es, daß aus dem Körper von ganz kleinen Würmern im Sommer Lichtstrahlen ausgehen. Die Beobachtung dieser Naturerscheinung sollte zum Glauben an das führen, was wir zu erwarten haben. Der den Teil gegeben hat, kann auch das Ganze geben, und der einem Wurme Licht verleiht, wird um so mehr den Gerechten leuchten lassen.