4.
[Forts. v. S. 122 ] Denn der Name Vater läßt schon, sobald dieses Wort ausgesprochen wird, auch an den Sohn denken, geradeso wie der, welcher den Namen Sohn ausspricht, sofort auch an den Vater denkt. Ist einer Vater, dann jedenfalls Vater eines Sohnes; ist einer Sohn, dann jedenfalls Sohn eines Vaters. Damit nun deshalb, weil wir zuerst bekennen „den einen Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer Himmels und der Erde, aller sichtbaren und unsichtbaren Geschöpfe“ und dann erst beifügen „den einen Herrn Jesus Christus“, nicht etwa jemand die unheilige Vermutung aufstelle, der Eingeborene komme erst an zweiter Stelle, nach Himmel und Erde, darum bezeichnen wir, ehe wir Himmel und Erde nennen, Gott als Vater, damit wir, wenn wir an den Vater denken, auch zugleich an den Sohn denken; denn zwischen Vater und Sohn ist nichts einzureihen.