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Œuvres Cyrille de Jérusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
X. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über das Wort: „und an einen Herrn Jesus Christus".

2.

S. 146 Will einer Gott verehren, dann bete er den Sohn an; sonst nimmt der Vater die ihm erwiesene Verehrung nicht an. Der Vater rief vom Himmel her: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe“1. Der Vater hat Wohlgefallen am Sohne. Wenn nicht auch du Wohlgefallen hast, hast du nicht das Leben. Lasse dich nicht von den Juden irreführen, welche arglistig einwenden: „Es ist nur ein Gott.“ Du sollst wissen, daß nur ein Gott ist, aber zugleich auch erkennen, daß es einen eingeborenen Sohn Gottes gibt. Ich bin nicht der erste, der so lehrt. Im Namen des Sohnes spricht der Psalmist: „Der Herr sprach zu mir: mein Sohn bist du“2. Achte nicht auf die Worte der Juden, sondern auf die der Propheten! Ist es zu verwundern, wenn sie, welche die Propheten gesteinigt und getötet haben, die Prophetenworte mißachten?


  1. Matth. 3, 17. ↩

  2. Ps. 2, 7 [hebr. Ps. 2, 7]. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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