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Œuvres Cyrille de Jérusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XI. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über die Worte: „den eingeborenen Sohn Gottes, der aus dem Vater geboren wurde als wahrer Gott vor aller Zeit, durch den alles erschaffen wurde".

10.

Der Vater gebar den Sohn nicht so, wie bei Menschen der Verstand das Wort gebiert. Der Verstand, der in uns ist, ist zwar etwas für sich Bestehendes; aber das Wort vergeht, sobald es einmal ausgesprochen und in die Luft gedrungen ist. Christus aber wurde, wie wir wissen, nicht als ein flüchtiges Wort geboren, sondern als persönliches, lebendiges Wort. Nicht wurde dieses Wort mit Lippen gesprochen, und nicht ist es zerronnen, sondern es wurde ewig aus dem Vater in unaussprechlicher Weise als Hypostase geboren. Denn „im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“1. Zur Rechten sitzt das Wort, erkennt den Willen des Vaters und schafft alles nach dem Willen des Vaters. Das Wort stieg herab und stieg hinauf2, S. 167 während das flüchtig gesprochene Wort weder herab- noch hinaufsteigt. Christus ist das Wort, das sprach: „Was ich bei meinem Vater gesehen habe, sage ich“3. Er ist das mächtige Wort, das über alles herrscht; denn alles hat der Vater dem Sohne übergeben“4.


  1. Joh. 1, 1. ↩

  2. Vgl. Eph. 4, 10. ↩

  3. Joh. 8, 38. ↩

  4. Ebd. [Joh.] 13, 3. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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