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Œuvres Cyrille de Jérusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XI. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über die Worte: „den eingeborenen Sohn Gottes, der aus dem Vater geboren wurde als wahrer Gott vor aller Zeit, durch den alles erschaffen wurde".

19.

Damit du nicht glaubst, Gott sei in gleicher Weise Vater des Sohnes, wie er Vater der Geschöpfe ist, damit die Geschöpfe nicht mit dem Eingeborenen gleichgesetzt werden, sagte er nicht: „Ich gehe hinauf zu unserem Vater“, sondern: „zu meinem Vater und S. 173 eurem Vater“. „Mein Vater“ ist er der Natur nach, „euer Vater“ dagegen ist er auf Grund der Adoption. Ferner sagte er: „zu meinem Gott und eurem Gott“. Auf andere Weise ist er „mein“, d. i. des wahren und eingeborenen Sohnes Gott; auf andere Weise ist er „euer“, d. i. der Geschöpfe Gott. Wahrer Gott ist also der Sohn Gottes, vor aller Zeit in unbeschreiblicher Weise erzeugt. Öfter sage ich zu euch dasselbe, damit es sich eurem Geiste einpräge. Glaube, daß Gott einen Sohn hat! Auf welche Weise, darnach forsche nicht vorwitzig! Magst du auch nachforschen, du kommst doch zu keinem Resultate. Erhebe dich nicht selbst, damit du nicht fallest! „Was dir befohlen ist, an das allein sollst du denken!“1 Sage mir vorerst wer der ist, welcher erzeugt hat, dann lerne kennen, was er erzeugt hat! Wenn du die Natur des Erzeugers nicht erfassen kannst, dann grüble nicht nach der Art des Erzeugten!


  1. Sir. 3, 22. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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