8.
Der Herr erhörte das Gebet der Propheten. Nicht vergaß der Vater unser Geschlecht in seiner Erniedrigung. Er sandte seinen Sohn, unseren Herrn, vom Himmel als Arzt. Einer der Propheten sagt es: „Der Herr, den ihr sucht, kommt, und plötzlich wird er da sein“1. S. 183 Wo? „Der Herr wird kommen in seinen Tempel“2, wo ihr ihn gesteinigt habt3. Als ein anderer Prophet davon hörte, da sprach er zu ihm: „Der du von göttlicher Erlösung sprichst, redest du in der Stille? Der du die frohe Botschaft bringst, Gott erscheine, um zu erlösen, redest du im Verborgenen? Steige auf hohen Berg, du Freudenbote Sions, und sage zu den Städten Judas!“4 Was soll ich sagen? „Siehe, unser Gott, siehe, der Herr kommt mit Macht!“5 Der Herr selbst wiederum hat gesagt: „Siehe, ich komme und werde in deiner Mitte mein Zelt aufschlagen, spricht der Herr, und viele Heiden werden zum Herrn ihre Zuflucht nehmen“6. Die Israeliten haben meine Erlösung zurückgewiesen. „Ich komme, alle Völker und Zungen zu versammeln.“7 „Er kam in sein Eigentum, und die Seinigen nahmen ihn nicht auf.“8 Du kommst, und was schenkst du den Heiden? „Ich komme, alle Völker zu sammeln, und unter ihnen ein Zeichen aufzustellen.“9 Von meinem Kampfe am Kreuze werde ich jedem meiner Soldaten ein königliches Zeichen auf die Stirne geben. Ein anderer Prophet sagte: „Er neigte die Himmel und stieg herab, und Finsternis war unter seinen Füßen“10; verborgen blieb nämlich den Menschen seine Herabkunft vom Himmel.