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Œuvres Cyrille de Jérusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XVI. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über die Worte: „und an einen Hl. Geist, den Tröster, welcher durch die Propheten gesprochen hat."

3.

[Forts. v. S. 287 ] Der Hl. Geist, der Tröster, ist nur einer. Wie Gott, der Vater, nur einer ist und es keinen zweiten Vater gibt, und wie der eingeborene Sohn und Logos Gottes nur einer ist und er keinen Bruder hat, so ist auch der Hl. Geist nur einer und gibt es keinen zweiten Geist, der ihm an Ehre gleich wäre. Der Hl. Geist ist die höchste Macht, etwas Göttliches, Unerforschliches. Er lebt, ist mit Vernunft begabt und heiligt alles, was Gott durch Christus erschaffen hat. Er erleuchtet die Seelen der Gerechten. Er war in den Propheten und im Neuen Bunde in den Aposteln. Diejenigen soll man hassen, welche sich erkühnen, die Wirksamkeit des Hl. Geistes zu trennen. Einer ist Gott der Vater, der Herr des Alten und des Neuen Bundes; einer ist der Herr Jesus Christus, der im Alten Gott der Vater, der Herr des Alten und des Neuen Bundes erschienen ist; einer ist der Hl. Geist, der durch die Propheten den Messias verkündet hatte und nach dem Erscheinen Christi herabstieg,um für ihn Zeugnis zu geben.

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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