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Œuvres Cyrille de Jérusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XVII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über den HI. Geist. (Fortsetzung.)

18.

[Forts. v. S. 322 ] „Andere aber spotteten und sagten: sie sind voll des Mostes.“1 Spottend sagten sie die Wahrheit. Tatsächlich war der Wein, die Gnade des Neuen Testamentes, noch neu. Doch dieser neue Wein kam vom geistigen Weinstock, der wiederholt bereits in den Propheten Früchte getragen hatte und im Neuen Bunde neue Triebe zeitigte. Wie in der sichtbaren Natur der Weinstock, wenngleich er stets derselbe bleibt, doch von Zeit zu Zeit wieder neue Früchte hervorbringt, so hat ein und derselbe Geist, der bleibt, was er ist, und der oft in den Propheten gewirkt hatte, jetzt etwas Neues, Wunderbares gezeitigt. Auch über die Väter war die Gnade gekommen, aber jetzt erschien sie im Übermaß. Jene erhielten am Hl. Geiste Anteil, die Apostel wurden vollständig in denselben eingetaucht2.


  1. Apg. 2, 13. ↩

  2. bezw.: getauft. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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Einleitung zu den Kathechesen

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