33.
Daß der Hl. Geist eine Person ist, daß er lebt, spricht, prophezeit, haben wir im Vorausgehenden S. 333 wiederholt gesagt. An Timotheus nun schreibt Paulus ausdrücklich: „Der Geist erklärt klar, daß in den späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden“1. Solcher Abfall zeigt sich uns in den häretischen Bewegungen der Vergangenheit wie unserer Tage; denn bunt und mannigfaltig ist der Irrtum der Häretiker. An anderer Stelle sagt derselbe Apostel: „Dies ist in anderen Generationen den Menschenkindern nicht in gleicher Weise kund getan worden, wie es jetzt durch den Geist geoffenbart wurde seinen heiligen Aposteln und Propheten usw.“2. Und wiederum: „Darum, wie der Hl. Geist sagt . . . .“3. Und an anderer Stelle: „Auch der Hl. Geist gibt uns das Zeugnis . . . .“4. Ein andermal ruft er den Soldaten der Gerechtigkeit zu: „Nehmet den Helm des Heiles und das Schwert des Geistes, d. i. das Wort Gottes, unter lauter Gebet und Flehen!“5 Und wiederum: „Berauschet euch nicht mit Wein — das ist unsittlich —, sondern werdet voll des Geistes und redet zueinander in geistlichen Psalmen, Hymnen und Gesängen!“6 Ein andermal: „Die Gnade des Herrn Jesus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Hl. Geistes sei mit euch allen!“7