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Œuvres Augustin d'Hippone (354-430)

Edition Masquer
De civitate Dei (CCSL)

Caput XV: An omnia, quae in psalmis de Christo et ecclesia prophetantur, ad contextum huius operis adhibenda sint.

Nunc iam expectari a me uideo, ut hoc loco libri huius aperiam quid in psalmis Dauid de Domino Iesu Christo uel eius ecclesia prophetauerit. Ego autem ut hoc non ita faciam, sicut uidetur ipsa expectatio postulare (quamuis iam in uno fecerim), copia quam inopia magis impedior. Omnia enim ponere uitandae prolixitatis causa prohibeor; uereor autem ne, cum aliqua elegero, multis, qui ea nouerunt, uidear magis necessaria praeterisse; deinde (quia testimonium, quod profertur, de contextione totius psalmi debet habere suffragium, ut certe nihil sit quod ei refragetur, si non omnia suffragantur), ne more centonum ad rem, quam uolumus, tamquam uersiculos decerpere uideamur, uelut de grandi carmine, quod non de re illa, sed de alia longeque diuersa reperiatur esse conscriptum. Hoc autem ut in quocumque psalmo possit ostendi, exponendus est totus; quod quanti operis sit et aliorum et nostra uolumina, in quibus hoc fecimus, satis indicant. Legat ergo illa, qui uoluerit et potuerit; inueniet quot et quanta rex Dauid idemque propheta de Christo et eius ecclesia prophetauerit, de rege scilicet et ciuitate quam condidit.

Traduction Masquer
Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat (BKV)

15. In dieses Werk braucht nicht all das hineingewoben zu werden, was in den Psalmen über Christus und die Kirche geweissagt ist.

Band 28, S. 1025Nun wird man von mir an dieser Stelle meines Werkes wohl den Nachweis der in den Psalmen Davids auf den Herrn Jesus oder seine Kirche bezüglichen Weissagungen erwarten. Und in der Tat hindert mich nur die Fülle des Vorhandenen, dieser Erwartung in dem Sinne zu entsprechen, wie sie es zu heischen scheint [an einem Psalm habe ich ihr übrigens bereits entsprochen1]. Denn alles heranzuziehen verbietet sich von selbst wegen der dadurch entstehenden Weitläufigkeit. Sowie ich aber eine Auswahl treffe, muß ich befürchten, bei vielen, die hierin bewandert sind, den Anschein der Übergehung von Wichtigerem zu erwecken; auch müßte das anzuführende Zeugnis jeweils durch den Zusammenhang des ganzen Psalmes gestützt werden, wenigstens durch den Nachweis, daß kein Widerspruch dagegen sich findet, wenn auch nicht gerade alles als Stütze dafür erscheint; sonst käme es doch wohl so heraus, als würden wir wie bei Stoppelgedichten2 für den Zweck, auf den es uns ankommt, die passenden Verse sozusagen pflücken, wie aus einer großartigen Dichtung, die nicht über den betreffenden Gegenstand geschrieben ist, sondern über einen anderen und ganz verschiedenen. Um aber jenen Nachweis an jedem einzelnen Psalm führen zu können, müßte man ihn vollständig auslegen. Was das für eine Arbeit wäre, ist deutlich genug aus anderer und unseren eigenen Werken3 zu ersehen, worin wir dieser Aufgabe nahegetreten sind. Diese Werke möge man also lesen, wenn man will und kann; man wird darin finden, wieviel und wie Belangreiches der König und Prophet David geweissagt hat von Christus und seiner Kirche, von dem König und dem von ihm gegründeten Staate.


  1. An Ps. 88 in Kap. 9-13 dieses Buches. ↩

  2. Ein Gedicht, das aus einer anderen Dichtung zusammengestoppelt ist für einen bestimmten Anlaß, wie das aus Vergilianischen Versen zusammengesetzte Hochzeitsgedicht des Ausonius. ↩

  3. Augustins Ennarrationes in psalmos sind gemeint. ↩

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