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Von den Einrichtungen der Klöster (BKV)
6. Die Armschnüren (rebrachiatoria).
[Forts. v. S. 22 ] Sie tragen auch zweifache Schnüren aus wollenem Faden gewoben, welche die Griechen „ἀναβολαί” [anabolai], wir aber Schurzgürtel oder Schlingen zum Aufziehen der Gewänder nennen können. Dieselben laufen oben vom Nacken herab und am Halse nach den Seiten hin getheilt schlingen sie sich um beide Hüften, schürzen die weiten und langen Gewänder herauf und schließen dieselben enger an den Körper. Auf diese Weise werden die Arme frei, und die Mönche können ungehindert ihre Handarbeit verrichten, wozu sie der Apostel mit den Worten ermahnt: „Nicht bloß mir, sondern auch Denen, welche bei mir sind, haben diese Hände gedient, und wir haben von Niemand Brod umsonst gegessen, sondern in Mühe und Beschwerde haben wir Tag und Nacht gearbeitet, um Keinem zur Last zu fallen;”1 und: „Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.”2
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Institutions de Cassien
6. Le vêtement ne doit pas gêner le travail.
Ils ont aussi un double cordon de laine qui descend de la tète, se divise sur les épaules pour se rejoindre sur l'estomac, en serrant l'ampleur du vêtement et en laissant les bras libres pour toutes sortes de travaux , afin d'accomplir avec zèle le précepte de saint Paul : « Ces mains ont travaillé, non-seulement pour moi, mais aussi pour ceux qui sont avec moi. Nous n'avons mangé, sans payer, le pain de personne, mais nous avons travaillé, nous nous sommes fatigués nuit et jour, pour ne pas vous être à charge. » (Act., XX, 35.) « Celui qui ne veut pas travailler ne doit pas manger. » (II. Thess., III, 10.)