29.
[Forts. v. S. 283 ] Willst du wissen, wie die, welche das Gegenteil lehren, auf solchen Unsinn kommen? Was der Apostel richtig sagt, haben sie falsch gelesen. Ich meine das Wort: „Er muß nämlich herrschen, bis er alle seine Feinde unter seine Füße legt“1. Jene erklären: „Sobald einmal seine Feinde unter seine Füße gelegt sind, regiert er nicht mehr.“ Eine falsche, unsinnige Auslegung! Wenn Christus schon herrscht, ehe er noch seine Feinde gerichtet hat, wird er dann nicht noch viel mehr herrschen, wenn er seine Feinde überwunden hat?
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1 Kor. 15, 25. ↩