23.
[Forts. v. S. 378 ] Doch gleichwie er einen Schmerzensleib angenommen, so hat er auch „das Lager im Leiden gewendet“1, d. i. zum Segen für den menschlichen Leib gewandelt; denn die Schwäche wurde im Leiden, der Tod in der Auferstehung getilgt, Und doch sollt ihr in Bußtrauer und frohem Gnadenglück in Sachen der Welt trauern, im Herrn euch freuen, mag immerhin der Völkerlehrer durch sein Heilsgebot die Notwendigkeit einschärfen „mit den Weinenden zu weinen und mit den Fröhlichen sich zu freuen“2.
