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[Forts. v. S. 343 ] Doch angenommen, es sollte euer der Verlust des Vatergutes harren: wiegen nicht die Regionen des künftigen Himmelreiches die Einbuße der vergänglichen und hinfälligen Güter auf? Indes niemand verläßt doch, wenn wir den himmlischen Aussprüchen glauben, Haus oder Eltern oder Brüder oder Weib oder Kinder, um des Reiches Gottes willen, der nicht siebenmal soviel schon in dieser Welt zurückerhielte; in der künftigen Welt aber wird er das ewige Leben besitzen1. Vertraue Gott deinen Glauben wie ein Darlehen an! Wenn du schon einem Menschen Geld darleihest: leih es Christus auf Wucher hin! Ein treuer Behüter der anvertrauten Hinterlage, bezahlt er das Talent deines Glaubens mit Zinseszins heim. Die Wahrheit täuscht nicht, die Gerechtigkeit hintergeht nicht, die Tugend trügt nicht. Und glaubt ihr dem Worte nicht, glaubt doch Beispielen!
Matth. 19, 29. ↩
