14.
Einige Tage später ist sie, ohne krank zu sein, bei gesundem, unversehrtem Leibe im Herrn entschlafen. Dich hat sie als Erbin ihrer Armut, oder besser gesagt, sie hat die Dürftigen als Erben zurückgelassen, wobei sie dich zur Testamentsvollstreckerin ernannte. Sie verschied in deinen Armen und gab unter deinen Küssen ihren Geist auf, und während du weintest, lächelte sie im Bewußtsein, gut gelebt und ewigen Lohn verdient zu haben. Diese Worte habe ich zur Erinnerung an dich, o ehrwürdige Marcella, und für dich, Principia, meine Tochter, in einer Nacht in Kürze diktiert, wenn auch nicht in anmutiger Sprache, dann wenigstens im Gefühle größter Dankbarkeit gegen euch und in der Absicht, Gott und den Lesern zu gefallen.
