Übersetzung
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Vier Bücher über das Leben des Kaisers Konstantin und des Kaisers Konstantin Rede an die Versammlung der Heiligen (BKV)
63. Konstantin preist Gott nach dem Empfange der Taufe.
Mit erhobener Stimme sandte er sodann zu Gott sein Dankgebet empor, dem er die Worte anfügte: „Jetzt weiß ich mich wahrhaft glücklich, jetzt weiß ich, daß ich des unsterblichen Lebens wert, des göttlichen Lichtes teilhaftig geworden bin.“ Hingegen nannte er auch jene unglücklich und elend, die dieser Wohltaten beraubt wären.
Als nun die Oberbefehlshaber und Führer der Truppen eintraten, weinend klagten, daß sie jetzt verwaist sein würden und ihm darum ein längeres Leben wünschten, antwortete er auch diesen, er sei jetzt erst des wahren Lebens gewürdigt worden und er allein wisse es, welche Güter ihm zuteil geworden; darum dränge es ihn jetzt und er wolle nicht mehr den Hingang zu seinem Gott hinausschieben. Darauf ordnete er noch das Nötige an, zeichnete die Römer, die Bewohner der Kaiserstadt, durch jährliche Geschenke aus und übergab seinen Söhnen wie ein väterliches Vermögen die Kaiserwürde als ihr Erbteil, und alles ordnete er an, was ihm noch gut schien.
Edition
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Vita Constantini et Constantini imperatoris oratio ad coetum sanctorum
LXIII.
κἄπειτα τὴν φωνὴν ἀνυψώσας εὐχαριστήριον ἀνέπεμπε τῷ θεῷ προσευχήν, μεθ’ ἣν ἐπῆγε λέγων· «νῦν ἀληθεῖ λόγῳ μακάριον οἶδ’ ἐμαυτόν, νῦν τῆς ἀθανάτου ζωῆς πεφάνθαι ἄξιον, νῦν τοῦ θείου μετειληφέναι φωτός.» ἀλλὰ καὶ τάλανας ἀπεκάλει, ἀθλίους εἶναι λέγων, τοὺς τῶνδε τῶν ἀγαθῶν στερουμένους. ἐπεὶ δὲ τῶν στρατοπέδων οἱ ταξίαρχοι καὶ καθηγεμόνες εἴσω παρελθόντες ἀπωδύροντο, σφᾶς αὐτοὺς ἐρήμους ἔσεσθαι ἀποκλαιόμενοι, ἐπηύχοντό τε ζωῆς αὐτῷ χρόνους, καὶ τούτοις ἀποκρινάμενος, νῦν ἔφη τῆς ἀληθοῦς ζωῆς ἠξιῶσθαι μόνον τ’ αὐτὸν εἰδέναι ὧν μετείληφεν ἀγαθῶν· διὸ καὶ σπεύδειν μηδ’ ἀναβάλλεσθαι τὴν πρὸς τὸν αὐτοῦ θεὸν πορείαν. εἶτ’ ἐπὶ τούτοις τὰ προσήκοντα διετάττετο, καὶ Ῥωμαίους μὲν τοὺς τὴν βασιλίδα πόλιν οἰκοῦντας ἐτίμα δόσεσιν ἐτησίαις, τοῖς δ’ αὐτοῦ παισὶν ὥσπερ τινὰ πατρικὴν ὕπαρξιν τὸν τῆς βασιλείας παρεδίδου κλῆρον, πάνθ’ ὅσα φίλα ἦν αὐτῷ διατυπωσάμενος.