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Vier Bücher über das Leben des Kaisers Konstantin und des Kaisers Konstantin Rede an die Versammlung der Heiligen (BKV)
67. Auch nach seinem Tode wird Konstantin von den Comites und den übrigen wie bei seinen Lebzeiten geehrt.
Die Führer des ganzen Heeres, die Comites und die ganze Schar der Beamten, für die es früher Brauch gewesen war, vor dem Kaiser niederzufallen, änderten auch jetzt nichts an der gewohnten Sitte; sie traten zu bestimmten Stunden ein, um dem Kaiser auf der Bahre wie bei seinen Lebzeiten so auch nach seinem Tode, auf die Kniee gesunken, ihre Huldigung darzubringen. Nach diesen, die die ersten waren, traten die Senatoren und alle Würdenträger ein, dasselbe zu tun, und danach kamen Scharen jeglichen Volkes, auch Weiber und Kinder, um den Kaiser zu schauen. Es geschah aber dies so lange Zeit, da das Heer beschlossen hatte, den Leichnam so zu belassen und zu bewachen, bis seine Söhne kämen, um ihrem Vater die letzte Ehre erweisen zu können. So war der Selige der einzige von den Sterblichen, der auch nach seinem Tode noch Kaiser war1 . Was bisher S. 186Gewohnheit war, wurde ausgeführt wie bei seinen Lebzeiten, eine Auszeichnung, die seit Menschengedenken Gott einzig und allein ihm verliehen hat. Er allein hatte ja auch wie kein anderer Herrscher Gott, den König der Welt, und seinen Christus durch mannigfache Werke geehrt und mit Recht hat er darum auch allein diese Ehre erhalten und Gott, der Herr der Welt, würdigte seinen Leichnam, noch unter den Menschen zu herrschen, um so allen, deren Herz nicht von Stein ist, anzuzeigen, daß seine Seele eine unvergängliche und nie endende Herrschaft genieße. Also ging dieses vor sich.
Die Söhne Konstantins wurden lange nach seinem Tode [ 22. Mai ] zu Augusti ausgerufen [ 9. Sept. ] . „Es schien eine Zeitlang, als ob niemand mehr den kaiserlichen Titel führen sollte, sondern die Söhne sich sämtlich mit dem bescheideneren Titel Caesares begnügen wollten. In der Zwischenzeit werden noch Gesetze im Namen des verstorbenen Augustus erlassen ... Die hier geschilderte Situation ist in den Kapiteln 66 und 67, in den ersten Paragraphen des Kap. 68, in dem ersten Teil des Kap. 69, vielleicht auch im Kap. 73, sicher in den Kap. 74 und 75 vorausgesetzt; eine andere aber ist in dem dritten Paragraphen des Kap. 68, in der letzten Periode des Kap. 69, im Kap. 72: hier sind die Caesares schon Augusti geworden.“ So Pasquali [ Hermes 1910, 380 ] , der meint, namentlich in Kap. 68, das in der vorliegenden Fassung keinen Sinn gebe, lasse sich die Fuge erkennen. „Eusebius hatte schon vor dem militärischen Aufstand, der die Neffen des Kaisers aus dem Wege schaffte, und vor der Ausrufung der Söhne Konstantins zu Augusti einen Entwurf niedergeschrieben. Als die überraschenden Nachrichten in Cäsarea eintrafen, nahm er die Schrift wieder in die Hand, um sie umzuarbeiten.“ [Kap. 68] habe es ursprünglich geheißen: sie wollten, wie wenn ihnen der große Kaiser noch lebte, keinen andern als Alleinherrscher der Römer anerkennen. Später habe Eusebius noch eingefügt: keinen andern als nur seine Söhne. Entsprechend sei auoh Kap. 72 eingefügt und die Konstantin von Gott verliehene Unsterblichkeit auf das Fortleben in den Söhnen gedeutet worden [ S. 381] . ↩
Edition
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Vita Constantini et Constantini imperatoris oratio ad coetum sanctorum
LXVII.
Οἱ δέ γε τοῦ παντὸς στρατοῦ καθηγεμόνες κόμητές τε καὶ πᾶν τὸ τῶν ἀρχόντων τάγμα, οἷς τὸν βασιλέα καὶ νόμος πρότερον ἦν προσκυνεῖν, μηδὲν τοῦ συνήθους ὑπαλλαξάμενοι τρόπου τοῖς δέουσι καιροῖς εἴσω παριόντες τὸν ἐπὶ τῆς λάρνακος βασιλέα οἷά περ ζῶντα καὶ μετὰ θάνατον γονυκλινεῖς ἠσπάζοντο. μετὰ δὲ τοὺς πρώτους ταῦτ’ ἔπραττον παριόντες οἵ τ’ ἐξ αὐτῆς συγκλήτου βουλῆς οἵ τ’ ἐπ’ ἀξίας πάντες, μεθ’ οὓς ὄχλοι παντοίων δήμων γυναιξὶν ἅμα καὶ παισὶν ἐπὶ τὴν θέαν παρῄεσαν. συνετελεῖτο δὲ ταῦτα οὕτω χρόνῳ μακρῷ, τῶν στρατιωτικῶν οὕτω μένειν τὸ σκῆνος καὶ φυλάττεσθαι βουλευσαμένων, ἔστ’ ἂν οἱ αὐτοῦ παῖδες ἀφικόμενοι τῇ δι’ ἑαυτῶν κομιδῇ τὸν πατέρα τιμήσειαν. ἐβασίλευε δὲ καὶ μετὰ θάνατον μόνος θνητῶν ὁ μακάριος, ἐπράττετό τε τὰ συνήθη ὡσανεὶ καὶ ζῶντος αὐτοῦ, τοῦτο μονωτάτῳ αὐτῷ ἀπ’ αἰῶνος τοῦ θεοῦ δεδωρημένου. μόνος γοῦν ὡς οὐδ’ ἄλλος αὐτοκρατόρων τὸν παμβασιλέα θεὸν καὶ τὸν Χριστὸν αὐτοῦ παντοίαις τιμήσας πράξεσιν εἰκότως τούτων ἔλαχε μόνος, καὶ τὸ θνητὸν αὐτοῦ βασιλεύειν ἐν ἀνθρώποις ὁ ἐπὶ πάντων ἠξίου θεός, ὧδ’ ἐπιδεικνὺς τὴν ἀγήρω καὶ ἀτελεύτητον τῆς ψυχῆς βασιλείαν τοῖς μὴ τὸν νοῦν λελιθωμένοις. ἀλλὰ ταῦτα μὲν ὧδέ πη συνετελεῖτο,