Viertes Buch
29. Herr vom Herrn: der Sohn.
[Forts. v. S. 201 ] Danach wird über Sodoma und Gomorrha die Strafe des gerechten Gerichtes vollzogen. Vor allem aber: welche Bedeutung kommt dem zu: „Der Herr ließ Schwefel und Feuer regnen vom Herrn herab”?1 Als Herr vom Herrn; auf diese Weise trennte er nicht mit (verschiedenen) Wesensnamen, die er durch die Kennzeichnung unterschieden hatte.2 Denn wir lesen im Evangelium: „Der Vater urteilt über niemanden, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben.”3 Der Herr also gab, was der Herr vom Herrn empfing.

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Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (BKV) |
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Einleitung zu: Des heiligen Bischofs Hilarius von Poitiers zwölf Bücher über die Dreieinigkeit |
Inhaltsangabe
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- Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)
- Erstes Buch
- Zweites Buch
- Drittes Buch
- Viertes Buch
- 1. Zum ausdrücklichen Aufweis der Wahrheit muß dreierlei gegen die Irrlehrer vorerst bemerkt werden.
- 2. Menschliche Worte vermögen Göttliches nicht voll zu erklären.
- 3. Der Irrlehrer Meinungen vom Gottessohn.
- 4. Sie geben vor, das „Gleichwesentlich” wegen seiner verkehrten Deutungen zu verwerfen. Welcher Art diese Deutungen sind.
- 5. Warum sie leugnen, daß der Sohn immer sei.
- 6. In dem angegebenen Sinn läßt die Kirche weder das Homousios noch das Immersein des Sohnes zu.
- 7. Aus welchem zwingenden Grunde das Wort Homousios in Aufnahme kam.
- 8. Die Schriftstellen, mit deren Hilfe die Arianer die Arglosen täuschen.
- 9. Aufdeckung des Truges, der in dem eben Gesagten versteckt ist.
- 10. Des Sohnes Vorzug schmälert in keiner Weise den Vater.
- 11. Die arianische Lehre über den Sohn.
- 12. Ein Beispiel von der Läster-Lehre derjenigen, die vom Sohne Gottes Geschöpflichkeit behaupten.
- 13.
- 14. Das Göttliche erfaßt der Mensch nur aus dem, was Gott von sich offenbarte, und von daher sind die Behauptungen der Irrlehrer zu widerlegen. Gottes Worte darf man nicht außerhalb, sondern nur innerhalb des Zusammenhanges auswerten.
- 15. Wenn Moses sagt: Gott ist einer, so hat er damit nicht die Gottheit des Sohnes geleugnet.
- 16. In dem Schöpfungsbericht lehrt er, Gott sei nicht vereinzelt. Ein andrer spricht, ein andrer handelt; jeder ist Gott. Der Sohn ist der handelnde Gott.
- 17. Auch bei der Erschaffung des Menschen ist Gott nicht nur ein einziger.
- 18. Es besteht weder eine Einzigkeit noch eine Verschiedenheit der Gottheit.
- 19. Durch eine andere Stelle wird das gleiche bestätigt.
- 20. Der Vater hat nicht zu sich als zu einem Vereinzelten gesprochen: „Wir wollen erschaffen.”
- 21. Doch die Weisheit hat ihm beigestanden, die auch nach den Irrlehrern Christus ist.
- 22. Zusammenfassender Abschluß dessen, was von Kap. 16 her bewiesen wurde.
- 23. Der Engel Gottes, der zu Hagar sprach, ist Gott. Der Sohn ist Engel Gottes und Gott.
- 24. Warum derselbe, wenn er zu Hagar spricht, Engel; wenn aber zu Abraham, Gott genannt wird.
- 25. Noch andere Gesichte, Worte, Taten werden herangezogen.
- 26. Auswertung im einzelnen; der Sohn ist Bote des großen Ratschlusses und Herr und Gott.
- 27. Der Mann, den Abraham von den dreien anbetet, ist Herr, Gott und Richter.
- 28. Abraham betet den einen aus dreien, nicht die drei in dem einen an. Unterschied zwischen dem Gesicht Lots und dem Gesicht Abrahams.
- 29. Herr vom Herrn: der Sohn.
- 30. Jakob sah ihn als Gott, und zwar nicht als vereinzelten.
- 31. Überschau und Ziel der Ausführungen von Kap. 23 an.
- 32. Wer Moses im brennenden Busch erschien, ist Herr und Gott.
- 33. Moses spricht nicht nur einmal vom Gott und Herrn. Beide sind dennoch nur ein Gott. Der Sohn ist Gottes Engel und Gott.
- 34. Moses lehrt die Sohnschaft Gottes.
- 35. Wie der Prophet die Göttlichkeit des Sohnes lehrt und ihn vom Vater trennt. In welchem Sinn Gott der Vater des Sohnes ist.
- 36. Die Lehre des Isaias über den Sohn Gottes.
- 37. Die Belegstelle des Osee für die Gottheit des Sohnes. Für den Vater ist keiner, für den Sohn der Vater, Gott für uns ist der Vater und der Sohn.
- 38. Eine lichtvolle Belegstelle aus Isaias. Die vorhergesagte Anbetung der Weisen. Wer die Weisen gewesen sind.
- 39. Die Apostel als die hochgestellten Männer.
- 40. Von sich sagt der Vater: Es gibt keinen Gott außer mir; und vom Sohn: Es gibt keinen Gott außer dir. Der Sohn ist der Person, nicht der Art nach vom Vater unterschieden.
- 41. Die Gegner des Sohnes sollen sich schämen. Wer den Sohn leugnet, mißachtet den Vater.
- 42. Jeremias schützt die Göttlichkeit des Sohnes. Welcher Gott auf Erden erschienen sei. Es wirkt der Sohn bei der Gesetzgebung und bei der Menschwerdung als Mittler. Der Vater und der Sohn sind eins.
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