I. Epitaphium
des hl. Papstes Damasus über das Verhalten des hl. Papstes Eusebius gegen die Gefallenen und dessen Verbannung.
Heraklius verwehrte den Gefallenen, ihrer Sünden wegen zu trauern; Eusebius lehrte diese Unglücklichen, ihre Verbrechen zu beweinen. Das Volk war in Parteien zerrissen, und mit wachsender Wuth begann Aufruhr, Mord, Kampf, Zwietracht und Streit. Ohne Weiteres wurden Beide durch die Grausamkeit des Tyrannen verbannt, wiewohl der Vorsteher das Band des Friedens unverletzt erhielt. Freudig ertrug er die Verbannung im Hinblick auf den Herrn als seinen Richter, und an der Küste Siciliens verließ er Welt und Leben. 1 S. 513
Vgl. Krauß, Rom. sotter. S. 166. ↩
