12.
Aber nicht gänzlich hat Er verlassen die Geschöpfe von seiner fürsorgenden Liebe, sondern durch die Ankunft seines Sohnes, welcher in die Welt gekommen ist, hat er die Sünder erlöst aus der Knechtschaft des Satans, im Glauben zur Freiheit des Ruhmes des Sohnes Gottes, auf daß abgehoben wurde von den Söhnen der Menschenkinder die Last Dessen, welcher herrschte durch die Sünden, durch das Erscheinen des Erlösers. Damit sie herrschten durch die Gnade im Glauben an die heilige Dreifaltigkeit und Verzeihung erlangten durch die heilsame Taufe und durch den Leib und das Blut Christi, mit dem Empfange des heiligen Geistes, welcher quellenartig vertheilte die Gnade an die Geschöpfe. Auf daß wir dadurch, gerechtfertigt im Glauben, die Ruhe erlangen bei Gott durch Jesus Christus als Unterpfand des Erbes, auf daß erneuert werde der Ruhm der Unversehrtheit durch seine freiwillige Kreuzigung. Und durch den Tod hat er den Tod gelöst, und durch seine Auferstehung hat er uns auferweckt zum Ersterben der Sünde, auf daß wir die Erneuerung des Lebens erwarten in der Hoffnung der Auferstehung zum Ruhme der allerheiligsten Dreifaltigkeit, jetzt und immer und in alle Ewigkeit.
