2.
Und von demselben Stoffe hat er den Menschen gemacht und hat ihm eingehaucht einen lebendigen und unsterblichen, verständigen und vernünftigen Geist. Und er hat das Geistige mit dem Leiblichen vermischt, damit der Mensch den Schmuck seiner Vertrautheit mit dem Schöpfer zeige, geduldig mit S. 42 geistiger Liebe beobachte das Gebot in Furcht des Herrn, daß er Gott wohlgefällig, Erbe werde der unendlichen Seligkeiten; denn „Er hat,“ heißt es, „den Menschen gemacht nach seinem Bilde und der Herr hat ihn über Alles gesetzt und nach seinem Bilde hat er ihn geschaffen“,1 was gemäß der Menschwerdung Christi zu verstehen ist. Und durch den freien Willen hat er die Menschen ausgezeichnet wie die Engel und sie erfüllt mit Weisheit und Wissenschaft und sie unterrichtet in allen Arten der geistigen Ermahnungen zum Wohlgefallen seiner Herrlichkeit, damit sie Aufseher der Geschöpfe des Schöpfers würden gemäß seinem Gebote, damit die Menschen durch das Verständniß der Kunst alle Elemente benutzten zur Erbauung der Welt nach Dörfern und Städten, damit sie auch Einrichtungsgegenstände und Werkzeuge und Gefäße gemäß der Künste nach den Sitten des Landes für die Bedürfnisse des Lebens bereiteten.
Gen 1,27. ↩
