4.
Denn also hat der Schöpfer die Vorsorge eingerichtet für seine Geschöpfe, die sichtbaren und unsichtbaren; über dieses Alles hat er den Menschen gesetzt als Herrn und Machthaber und Besitzer durch den künstlerischen Verstand des Sichtbaren. Aus Nichts hat er Alles gemacht und den Menschen hat er als König darüber gesetzt und ausgezeichnet, daß dadurch der Schöpfer erkannt und immerfort geehrt werde, und daß der Mensch seine eigene Ehre erkenne, den Er aus der Ruhmlosigkeit zur Ehre erhoben hatte über alle Geschöpfe, damit er durch die künstlerische Einsicht vom Schöpfer sich bedienen könnte des Vernünftigen und des Unvernünftigen; auf daß sich zeige das Werk der Weisheit an Allem, was unter die Unterwürfigkeit des Herrn gekommen ist von dem zur Arbeit Nothwendigen, sei es zur Erbauung und zum Schmucke, oder zu anderen Gütern, um in dessen Besitz in freiem Ueberfluß immerdar zu verherrlichen den Gutthäter. Denn ebenso große Ehre wurde den Menschen gegeben, wie den Geistigen und Unkörperlichen und Unsterblichen, und er hat sie weise gemacht und zu Lobpreisern der Schöpfung, auf daß sie ihn immerdar benedeien durch die gegebenen Gesetze, damit sie freiwillig sich befestigen im Glauben der Wahrheit, und den Schöpfer und die Geschöpfe von einander unterscheiden, den Ernährer und die Ernährten, den Beleber aller Lebenden, welcher erfüllt die nothwendigen Bedürfnisse für alle Geschöpfe.
