Werke
Johannes Cassianus (360-435)
Collationes patrum
Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (BKV)
Siebente Unterredung, welche die erste mit Abt Serenus ist, über die Veränderlichkeit der Seele und die bösen Geister.
9. Frage über die Verbindung der Seele und der Dämonen.
Germanus: Was ist nun, frage ich, diese so enge und verbindende Gemeinschaft der Seele mit diesen schlechten Geistern, durch welche sie mit derselben so sehr nicht bloß verbunden, sondern vereint werden können und sie unvermerkt anreden, sich bei ihr einnisten, ihr, was sie wollen, einflüstern und sie zu dem anreizen können was ihnen gefällt? Ja sie können ihre Gedanken und Bewegungen sehen und durchschauen, und so groß wird die Einheit zwischen ihnen und dem Geiste, daß man ohne die Gnade Gottes fast nicht unterscheiden kann, was aus der Anreizung Jener und was aus unserm Willen hervorgehe.

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Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (BKV) |
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Einleitung: Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern |
Inhaltsangabe
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- Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (Collationes patrum)
- Vorwort des Priesters Johann Cassian zu den zehn Unterredungen mit den Vätern, die in der scythischen Wüste wohnten.
- Erste Unterredung, gehalten mit Abt Moyses über Absicht und Endzweck des Mönches.
- Zweite Unterredung des Abtes Moyses über die Klugheit.
- Dritte Unterredung, welche die mit dem Abte Paphnutius ist, über die drei Entsagungen.
- Vierte Unterredung, welche die mit Abt Daniel ist über die Begierlichkeit des Fleisches und des Geistes.
- Fünfte Unterredung, welche die des Abtes Serapion über die acht Hauptsünden ist.
- Sechste Unterredung, welche die des Abtes Theodor über den Mord der Heiligen ist.
- Siebente Unterredung, welche die erste mit Abt Serenus ist, über die Veränderlichkeit der Seele und die bösen Geister.
- 1. Keuschheit des Abtes Serenus.
- 2. Herrliches Wunder in Betreff der erlangten Reinheit des Leibes, und Frage des genannten Greises über den Zustand unserer Gedanken.
- 3. Unsere Antwort über die Veränderlichkeit des Herzens.
- 4. Rede des Greises über den Zustand der Seele und ihre Standhaftigkeit.
- 5. Von der Vollkommenheit der Seele, die nach dem Gleichnisse des evangelischen Hauptmannes aufgefaßt wird.
- 6. Von der Beharrlichkeit in der Bewachung der Gedanken.
- 7. Frage über die Veränderlichkeit der Seele und die Anfechtung der überirdischen Bösewichte.
- 8. Antwort über die Hilfe Gottes und die Macht des freien Willens.
- 9. Frage über die Verbindung der Seele und der Dämonen.
- 10. Antwort, auf welche Weise die unreinen Geister mit den Menschengeistern sich verbinden.
- 11. Einwurf, ob die unreinen Geister den Seelen Derjenigen, welche sie erfüllt haben, eingesenkt oder mit ihnen vereint werden können.
- 12. Antwort, wie die unreinen Geister über die Besessenen herrschen.
- 13. Daß kein Geist den andern durchdringen kann, sondern nur der unkörperliche Gott.
- 14. Einwurf, nach welchem man glauben müsse, daß die Teufel die Gedanken der Menschen durchschauen.
- 15. Antwort, was die Teufel in den Gedanken der Menschen vermögen und was nicht.
- 16. Gleichnis, durch welches gelehrt wird, wie die unreinen Geister die Gedanken der Menschen erkennen.
- 17. Daß nicht jeder Teufel den Menschen alle Leidenschaften eingeben könne.
- 18. Frage, ob unter den Teufeln eine Ordnung der Anfechtung und eine Regel des Wechsels stattfinde.
- 19. Antwort, in welcher Weise ein Übereinkommen der Teufel über den Wechselangriff bestehe.
- 20. Daß die feindlichen Gewalten nicht von gleicher Kraft sind, und daß die Macht zu versuchen nicht ihrer Willkür anheimgestellt ist.
- 21. Daß die Teufel im Kampfe mit den Menschen auch selbst Plage haben.
- 22. Daß die Macht zu schaden nicht der Willkür der Teufel anheimgestellt sei.
- 23. Von der verminderten Macht der Dämonen.
- 24. In welcher Weise sich die Teufel zu den Körpern Derjenigen, die sie ergreifen wollen, einen Zugang bereiten.
- 25. Daß Diejenigen elender sind, die von den Lastern, als Die, welche von den Teufeln selbst besessen sind.
- 26. Von der Tödtung des verführten Propheten und der Krankheit des Abtes Paulus, die er zu seiner Besserung bekam.
- 27. Über die Prüfung des Abtes Moyses.
- 28. Daß man Jene nicht verachten dürfe, die unreinen Geistern überliefert sind.
- 29. Einwurf, warum die von unreinen Geistern Geplagten von der heiligen Communion fern gehalten werden.
- 30. Antwort auf die vorgelegte Frage.
- 31. Daß Jene unglücklich sind, welche nicht verdienen, solchen zeitlichen Prüfungen unterworfen zu werden.
- 32. Von den verschiedenen Strebungen und Willensrichtungen, die bei den Mächten der Luft stattfinden.
- 33. Frage, woher eine so große Verschiedenheit der bösen Geister komme.
- 34. Die Lösung der vorgelegten Frage wird aufgeschoben.
- Achte Unterredung, welche die zweite mit Abt Serenus ist über die Herrschaften oder Mächte.
- Neunte Unterredung, welche die erste des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
- Zehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
- Vorwort des Johannes Cassianus zu sieben Unterredungen mit den Vätern, welche die ägyptische Wüste Thebais bewohnten.
- Elfte Unterredung, welche die erste des Abtes Chäremon ist über die Vollkommenheit.
- Zwölfte Unterredung welche die zweite des Abtes Chäremon ist, über die Keuschheit.
- Dreizehnte Unterredung, welche die dritte des Abtes Chäremon ist, über die Hilfe Gottes.
- Vierzehnte Unterredung, welche die elfte des Abtes Nesteros ist, über die geistliche Wissenschaft.
- Fünfzehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Nesteros ist, über die göttlichen Gnadengaben.
- Sechzehnte Unterredung, welche die erste des Abtes Joseph ist, über die Freundschaft.
- Siebzehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Joseph ist, über das Entscheiden.
- Vorwort des Johannes Cassianus zu sieben letzten Unterredungen mit den Vätern, welche im Gebiete des jenseitigen Ägyptens wohnten.
- Achtzehnte Unterredung, welche die des Abtes Piammon ist, über drei alle Arten von Mönchen und eine vierte, neu entstandene.
- Neunzehnte Unterredung, welche die des Abtes Johannes ist, über das Ziel des Mönches und des Einsiedlers.
- Zwanzigste Unterredung, welche die des Abtes Pinusius ist über das Ziel der Buße und die Genugthuung.
- Einundzwanzigste Unterredung, welche die erste des Abtes Theonas ist, über die Nachsicht in der Quinquagesima.
- Zweiundzwanzigste Unterredung, welche die zweite des Abtes Monas ist, über die nächtlichen Bethörungen.
- Dreiundzwanzigste Unterredung, welche die dritte des Abtes Theonas ist, darüber, daß der Apostel sagt: „Denn nicht das Gute, welches ich will, thue ich, sondern was ich nicht will, das Böse, das thue ich.“
- Vierundzwanzigste und letzte Unterredung, welche die des Abtes Abraham ist über die Abtödtung.