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Und wenn die Schwäche und Stärke einander die Hände sich reichen, so sind sie des Lobes würdig: Denn die Schwäche lehrt die Demuth und die gute Gesittung zu bleiben in der Hoffnung auf die Gerechtigkeit des gerechten Richters, Christi. S. 85 Aber die Starken sind bewährt, eine feste Burg für die Schwachen, hilfreich und Geber des Guten, und sie werden erhalten die Unverweslichkeit und den unvergänglichen Ruhm und miteinander erhalten sie die Namen und die Vergeltung von dem Schöpfer.
Die Thorheit und die Weisheit sind nothwendig für die irdischen Sitten. Der Thörichte hat die Uebereinstimmung und die Unterwürfigkeit gegen den Weisen, von ihm das Gute kennen zu lernen; denn die Weisheit hat den leitenden Sinn, welcher ermahnt und zur Gerechtigkeit führt, welcher durch Uebereinstimmung einführt in das Reich; denn der Thörichte Gottes ist weiser als die Weisen der Welt. Aber die Weisheit Gottes ist zuvor rein und darnach Ruhe schaffend, voll von Gütern und gerechten Früchten; sie führt in's Himmlische zum Ruhme und wird nicht von der Schlange getäuscht und gestraft, sondern gemäß den Namen erkannt in Sündenlosigkeit durch die Erkenntniß.
