6.
Geschicklichkeit und Unwissenheit bewirken einander Nutzen. Der Nutzen des Einen ist guter Erfolg, und des Anderen Vollendung des Nothwendigen, wornach ein Verlangen ist. Und für beide ist erforderlich die Glaubwürdigkeit nach den Werken der Kunst und des Lohnes, welcher nach dem Willen des Vorsorgenden ist, wornach sie die Namen erhalten.
Und das Leben ist für Die, welche in Gerechtigkeit leben, und der Tod für Die, welche gestorben sind in Sünden und Zweifeln, für welche die Qualen aufgehäuft sind. Und für Diejenigen, welche in der Liebe Gottes und in Reinigkeit und in wahrem Glauben und in der Hoffnung befestigt sind zum Unterpfand des Lebens, ist nicht der Tod, sondern das Leben in der Schrift zu verstehen, und der Schlaf, von welchem Christus auferweckt durch das Wort vermittelst der Posaune der Erzengel. Für Die, welche das Gute gethan haben, ist Ruhm und unsterbliches Leben, und welche das Böse gethan haben, die Qualen und der unsterbliche Tod in Ewigkeit. Von S. 86 allem Diesem hat er die Menschen unterrichtet, daß sie mit freiem Willen das Nützliche suchen und es unterscheiden vom Schädlichen und im Solde der Tugenden stehen, in der Hoffnung auf den Herrn, damit sie den Namen der Bruderschaft erhalten in Christus und die Güter besitzen und beide Seiten zum Nutzen bereiten. Denn die Gerechten werden mit Seligkeit gekrönt für ihre Tugend und mit Ruhm werden sie gemäß ihrer Geduld gelobt vom Herrn und ungetrübt haben sie die Freiheit im Rechte der Gerechtigkeit und besitzen die Güter nach Verdienst und mit Seligkeit werden sie gekrönt.
