31. Dem Christus ist schon unterworfen, wovon es heißt, daß es unterworfen werden solle.
Was (für ein Geheimnis) es ist, das gilt es nun nach eben dieser Hoffnung unseres Glaubens zu erkennen. Denn man muß es wissen, daß der Herr Jesus Christus S. 261 von den Toten auferstanden ist und zur Rechten Gottes sitzt, zumal es auch der Apostel mit seinen Worten bezeugt: „Gemäß der Wirksamkeit seiner mächtigen Kraft, die er in Christus gewirkt hat, da er ihn von den Toten auferweckt hat und ihn zu seiner Rechten im Himmel über jegliche Hoheit und Macht und Gewalt und Herrschaft und über jeden Namen gesetzt hat, der nicht allein in dieser Zeit genannt wird, sondern auch in der zukünftigen; und alles hat er seinen Füßen unterworfen.”1 Das Wort des Apostels bezeichnet nämlich gemäß der Macht Gottes das Zukünftige als schon geschehen. Was nämlich im Verlauf der Erfüllung der Zeiten erst noch getan werden soll, das besteht schon in Christus, in dem jegliche Fülle ist;2 und bei allem Zukünftigen ist mehr eine Reihenfolge als eine Neuheit der Fügung vorhanden. Gott hat nämlich (schon) alles zu seinen Füßen unterworfen, obwohl es erst noch unterworfen werden soll, damit durch die Tatsache der Unterwerfung die unveränderliche Macht Christi sich bewähre; damit aber dadurch, daß sie (alle Dinge) erst noch unterworfen werden sollen, gemäß der Fülle der Zeitenfolge ein Fortschritt zum Ende der Zeitalter stattfinde.
