Werke
Johannes Cassianus (360-435)
Collationes patrum
Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (BKV)
Dritte Unterredung, welche die mit dem Abte Paphnutius ist, über die drei Entsagungen.
21. Einwurf über die Macht des freien Willens.
Germanus: Diese Stelle liefert den deutlichsten Beweis von der Freiheit des Willens, da es heißt: 1 „Wenn mein Volk mich gehört hätte“ und: „Nicht hörte mein Volk auf meine Stimme.“ Denn da er sagt: „wenn es gehört hätte,“ zeigt er, daß es in seiner Macht gestanden wäre, sich für Einstimmen oder Nichteinstimmen zu entscheiden. Wie ist nun doch unser Heil nicht auf uns zu bauen, da er uns selbst die Fähigkeit zugestanden hat, zu hören oder nicht zu hören?
Ps. 80, 14. ↩

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Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (BKV) |
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Einleitung: Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern |
Inhaltsangabe
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- Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (Collationes patrum)
- Vorwort des Priesters Johann Cassian zu den zehn Unterredungen mit den Vätern, die in der scythischen Wüste wohnten.
- Erste Unterredung, gehalten mit Abt Moyses über Absicht und Endzweck des Mönches.
- Zweite Unterredung des Abtes Moyses über die Klugheit.
- Dritte Unterredung, welche die mit dem Abte Paphnutius ist, über die drei Entsagungen.
- 1. Lob des Paphnutius.
- 2. Von der Rede dieses Vaters und unserer Antwort.
- 3. Lehre des Abtes Paphnutius über die drei Arten der Berufungen und die drei Entsagungen.
- 4. Erklärung der drei Berufungen.
- 5. Daß die erste Berufung dem Trägen nicht nütze und die zweite dem Eifrigen nicht schade.
- 6. Darlegung der drei Entsagungen.
- 7. Wie die Vollkommenheit der einzelnen Entsagungen anzustreben sei.
- 8. Von den eigenthümlichen Schätzen, in welchen die Schönheit oder die Häßlichkeit der Seele besteht.
- 9. Von der dreifachen Art der Reichthümer.
- 10. Es könne Keiner durch die erste Stufe der Entsagung vollkommen sein.
- 11. Frage über die freie Wahlwillkür des Menschen und die Gnade Gottes.
- 12. Antwort über die Austheilung der gött- lichen Gnade mit Wahrung der Freiheit des Willens.
- 13. Daß die Leitung unseres Lebens von Gott sei.
- 14. Daß die Wissenschaft des Gesetzes durch Belehrung und Erleuchtung Gottes ertheilt wird.
- 15. Daß die Einsicht, die Gebote Gottes zu erkennen, und die Neigung des guten Willens vom Herrn gegeben werde.
- 16. Daß gerade der Glaube vom Herrn geschenkt werde.
- 17. Daß die Mäßigung der Versuchungen und die Ertragung derselben uns von Gott verliehen werde.
- 18. Daß die Beständigkeit in der Furcht Gottes uns vom Herrn gegeben werde.
- 19. Daß der Anfang des guten Willens und seine Vollendung vom Herrn sei.
- 20. Daß Nichts in dieser Welt ohne Gott geschieht.
- 21. Einwurf über die Macht des freien Willens.
- 22. Antwort, daß unser freier Wille immer der Hilfe Gottes bedürfe.
- Vierte Unterredung, welche die mit Abt Daniel ist über die Begierlichkeit des Fleisches und des Geistes.
- Fünfte Unterredung, welche die des Abtes Serapion über die acht Hauptsünden ist.
- Sechste Unterredung, welche die des Abtes Theodor über den Mord der Heiligen ist.
- Siebente Unterredung, welche die erste mit Abt Serenus ist, über die Veränderlichkeit der Seele und die bösen Geister.
- Achte Unterredung, welche die zweite mit Abt Serenus ist über die Herrschaften oder Mächte.
- Neunte Unterredung, welche die erste des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
- Zehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
- Vorwort des Johannes Cassianus zu sieben Unterredungen mit den Vätern, welche die ägyptische Wüste Thebais bewohnten.
- Elfte Unterredung, welche die erste des Abtes Chäremon ist über die Vollkommenheit.
- Zwölfte Unterredung welche die zweite des Abtes Chäremon ist, über die Keuschheit.
- Dreizehnte Unterredung, welche die dritte des Abtes Chäremon ist, über die Hilfe Gottes.
- Vierzehnte Unterredung, welche die elfte des Abtes Nesteros ist, über die geistliche Wissenschaft.
- Fünfzehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Nesteros ist, über die göttlichen Gnadengaben.
- Sechzehnte Unterredung, welche die erste des Abtes Joseph ist, über die Freundschaft.
- Siebzehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Joseph ist, über das Entscheiden.
- Vorwort des Johannes Cassianus zu sieben letzten Unterredungen mit den Vätern, welche im Gebiete des jenseitigen Ägyptens wohnten.
- Achtzehnte Unterredung, welche die des Abtes Piammon ist, über drei alle Arten von Mönchen und eine vierte, neu entstandene.
- Neunzehnte Unterredung, welche die des Abtes Johannes ist, über das Ziel des Mönches und des Einsiedlers.
- Zwanzigste Unterredung, welche die des Abtes Pinusius ist über das Ziel der Buße und die Genugthuung.
- Einundzwanzigste Unterredung, welche die erste des Abtes Theonas ist, über die Nachsicht in der Quinquagesima.
- Zweiundzwanzigste Unterredung, welche die zweite des Abtes Monas ist, über die nächtlichen Bethörungen.
- Dreiundzwanzigste Unterredung, welche die dritte des Abtes Theonas ist, darüber, daß der Apostel sagt: „Denn nicht das Gute, welches ich will, thue ich, sondern was ich nicht will, das Böse, das thue ich.“
- Vierundzwanzigste und letzte Unterredung, welche die des Abtes Abraham ist über die Abtödtung.