17. Verschiedene Zeugnisse des Apostels, in denen er die Arbeit gebietet und bezeugt, selbst gearbeitet zu haben.
Auch im Briefe an die Ephesier1 gibt der Apostel S. 218 ebenfalls bezüglich der Arbeit folgendes Gebot: „Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, vielmehr arbeite er angestrengt mit seinen Händen, was gut ist, damit er habe, wovon er den Nothleidenden mittheilen kann.“ Ähnlich finden wir auch in der Apostelgeschichte,2 daß er gerade Dasselbe nicht bloß gelehrt, sondern auch thatsächlich vollbracht habe. Denn als er nach Korinth gekommen war, nimmt er nur bei Aquila und Priscilla seinen Aufenthalt, und zwar deßhalb, weil sie in demselben Gewerbe arbeiteten, welches er zu betreiben gewohnt war. Denn so heißt es: „Hierauf verließ Paulus Athen und kam nach Korinth, und als er daselbst einen Juden fand, Namens Aquila, einen Patier von Geburt, und dessen Gattin Priscilla, ging er zu ihnen, weil sie dasselbe Gewerbe betrieben, wohnte bei ihnen und arbeitete. Sie waren nämlich Zeltmacher.“
