2.
Der Wille der Geschöpfe soll gemeinsam sein mit seinem guten Willen durch die gegebenen Gesetze, damit sie Schüler werden des Wortes des Lebens. Denn zuvor erschien das Werk seiner alleinigen allmächtigen Kraft und seines gütigen Willens und seiner allwissenden Liebe; denn aus Nichts hat er gemacht den Himmel und die Erde und die Geschöpfe auf ihr, die sichtbaren und die unsichtbaren. Dann werden durch die Tugend die Verständigen und Vernünftigen und Die, welche die Werke der Vertrautheit und des Gehorsams und der Liebe bekunden, in eine andere Würde versetzt zum Namen und zum Ruhme der Engel und Erzengel, der Seraphim und Cherubim und der Engel und aller himmlischen Heerschaaren, welche verherrlicht werden. Aber den Irdischen hat er gegeben die Gnaden des Apostolats, der Prophezie, des Priesterthums, der Verkündigung des Evangeliums, der wahren Lehre des Marterthums, der Jungfräulichkeit, der Reinigkeit, der vollkommenen Buße. Denn beiderseits sind sie des Einen gütigen Willens Diener und Schüler, die himmlischen Heerschaaren und die Menschen. Denn Einer ist Gott der Vater, von welchem Alles ist, und Einer ist der Herr Jesus Christus, welchem Alle gehören, und Einer ist der heilige Geist der Erneuerer: die heilige Dreifaltigkeit. Denn durch das Wort des Herrn sind Himmel und Erde gemacht worden und durch den Hauch S. 54 seines Mundes ihr ganzes Heer,1 wie von dem Propheten gesagt worden ist, und er wird immer gebenedeit von den Geschöpfen.
Ps 32,6. ↩
