14.
Denn Derjenige, welcher die Schlosserei gelernt hat oder die Goldschmiedekunst oder andere Künste, der muß die Einrichtungen der Dinge und die Werkzeuge und Instrumente im Auge haben und dieser bemüht sich immer, daß er sehr schön machen könne die Waffen und den Schmuck oder andere Einrichtungen, welche im Lande gekannt sind. Ebenso auch die Aerzte, welche am Pulse die Schmerzen erkennen und durch Heilmittel die Gesundheit schenken durch die Gnade Gottes. Aber auch die Kleidermacher und die Maurer und die Erdarbeiter und die Köche, und was für andere Künste noch für die Bedürfnisse der Menschen eingegeben worden sind, haben sie nicht in Wahrheit von der Gnade Gottes den Sinn dafür? Des Dankes und der Ehre und des Lohnes sind würdig Die, S. 62 welche ihn empfangen. Aber diejenigen, welche in Trägheit und Nichtbeachtung über die Kenntniß der Künste hinwegschreiten, machen sie nutzlos, diese lassen aber auch den Sinn abschweifen vom Gedächtniß der Künste in Trägheit, und Unreinlichkeit und Verderben bietet sich dar, wie bei den Thoren, und sie verlieren die Kenntniß der Künste, und die Arbeit wird schlecht und nutzlos, und die Künstler werden mißachtet und beschämt und gerathen in Schaden und Strafen und Qualen, verachtet von Jedermann.
