3.
Es ist eine Verschiedenheit der Ordnungen und der Gebote von Gott bei den Engeln und bei den Menschen je nach der Zuneigung und der Liebe eines Jeden zu Gott. Denn von den Namen lehren uns die Irdischen und die Himmlischen, zu stehen in Freundschaft und in guter Meinung in guten Werken, auch Andere zum Guten zu ermahnen und zum Wohlgefallen der allmächtigen Herrlichkeit und Widerstand zu leisten den Anreizungen häßlicher Sitten, zu denken an die himmlischen Engel, auf daß wir denselben Ruhm und Ehre erweisen, und Diener zu sein des Wortes des Lebens und des Willens des Schöpfers durch wahre Predigt, irrthumslose Wissenschaft zu verbreiten in den Ohren der Menschen, sie anzuregen zu guten Werken und zu zügeln den freien Willen zur Beobachtung des Gebotes und zum Gesetze des Herrn. Wer Dieses thut, der gleicht einem Cherub und erhält dieselbe Ehre von dem Schöpfer. Und wer die widersetzlichen und widerspenstigen Sitten zurecht richtet zum Gehorsam und zur Willfährigkeit und zu makelloser Reinigkeit, wer ausreißt aus dem Verstande und aus dem Körper das schlechte Unkraut der Pflanzen des Lasters, der Verkehrtheit, der Schlauheit, des Betruges und alles Schädlichen und wer verlangt nach den göttlichen Gesetzen der Gerechtigkeit, der hat den Rang und die Ehre eines Seraphs.
