Werke
Johannes Cassianus (360-435)
Collationes patrum
Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (BKV)
Einundzwanzigste Unterredung, welche die erste des Abtes Theonas ist, über die Nachsicht in der Quinquagesima.
31. Frage, wie man Das verstehen müsse, daß der Apostel sagt, die Sünde herrsche nicht in uns.
S. b317 Germanus: Da dieß apostolische Wort, welches nicht nur den Mönchen, sondern allen Christen eine allgemeine Sicherheit verspricht, nicht falsch sein kann, so scheint es uns gar sehr dunkel. Denn wenn er erklärt, daß Alle, welche dem Evangelium glauben, von dem Joche und der Herrschaft der Sünde frei und ferne seien, wie lebt dann doch fast in allen Getauften die Macht der Sünden nach dem Ausspruche des Herrn, der sagt: „Jeder, der Sünde thut, ist ein Knecht der Sünde“?

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Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (BKV) |
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Einleitung: Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern |
Inhaltsangabe
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- Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (Collationes patrum)
- Vorwort des Priesters Johann Cassian zu den zehn Unterredungen mit den Vätern, die in der scythischen Wüste wohnten.
- Erste Unterredung, gehalten mit Abt Moyses über Absicht und Endzweck des Mönches.
- Zweite Unterredung des Abtes Moyses über die Klugheit.
- Dritte Unterredung, welche die mit dem Abte Paphnutius ist, über die drei Entsagungen.
- Vierte Unterredung, welche die mit Abt Daniel ist über die Begierlichkeit des Fleisches und des Geistes.
- Fünfte Unterredung, welche die des Abtes Serapion über die acht Hauptsünden ist.
- Sechste Unterredung, welche die des Abtes Theodor über den Mord der Heiligen ist.
- Siebente Unterredung, welche die erste mit Abt Serenus ist, über die Veränderlichkeit der Seele und die bösen Geister.
- Achte Unterredung, welche die zweite mit Abt Serenus ist über die Herrschaften oder Mächte.
- Neunte Unterredung, welche die erste des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
- Zehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
- Vorwort des Johannes Cassianus zu sieben Unterredungen mit den Vätern, welche die ägyptische Wüste Thebais bewohnten.
- Elfte Unterredung, welche die erste des Abtes Chäremon ist über die Vollkommenheit.
- Zwölfte Unterredung welche die zweite des Abtes Chäremon ist, über die Keuschheit.
- Dreizehnte Unterredung, welche die dritte des Abtes Chäremon ist, über die Hilfe Gottes.
- Vierzehnte Unterredung, welche die elfte des Abtes Nesteros ist, über die geistliche Wissenschaft.
- Fünfzehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Nesteros ist, über die göttlichen Gnadengaben.
- Sechzehnte Unterredung, welche die erste des Abtes Joseph ist, über die Freundschaft.
- Siebzehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Joseph ist, über das Entscheiden.
- Vorwort des Johannes Cassianus zu sieben letzten Unterredungen mit den Vätern, welche im Gebiete des jenseitigen Ägyptens wohnten.
- Achtzehnte Unterredung, welche die des Abtes Piammon ist, über drei alle Arten von Mönchen und eine vierte, neu entstandene.
- Neunzehnte Unterredung, welche die des Abtes Johannes ist, über das Ziel des Mönches und des Einsiedlers.
- Zwanzigste Unterredung, welche die des Abtes Pinusius ist über das Ziel der Buße und die Genugthuung.
- Einundzwanzigste Unterredung, welche die erste des Abtes Theonas ist, über die Nachsicht in der Quinquagesima.
- 1. Bekehrung des Abtes Theonas.
- 2. Ermahnung des Abtes Johannes an Theonas und die Übrigen, welche mit ihm gekommen waren.
- 3. Von der Darbringung der Zehnten und der Erstlinge.
- 4. Daß Abraham, David und die übrigen Heiligen über die Gebote des Gesetzes hinausgegangen seien.
- 5. Daß Jene, welche unter der Gnade des Evangeliums leben, die gesetzlichen Vorschriften übertreffen müssen.
- 6. Daß die Gnade des Evangeliums, wie sie den Vollkommenen das Himmelreich gibt, so auch die Schwachen mit Nachsicht erträgt.
- 7. Daß es in unserer Macht liege, ob wir unter der Gnade des Evangeliums oder unter dem Schrecken des Gesetzes stehen wollen.
- 8. Wie Theonas seine Gattin ermahnt habe, daß auch sie entsage.
- 9. Wie er, da seine Frau sich nicht beruhigte, zum Kloster geeilt sei.
- 10. Cassian erklärt, warum er dieses Beispiel angeführt habe.
- 11. Frage, warum in Ägypten an allen Tagen der Quinquagesima nicht gefastet werde, und die Kniee beim Beten nicht gebogen werden.
- 12. Antwort über die Natur jener Dinge, die gut oder böse oder in der Mitte sind.
- 13. Welches Gut das Fasten sei.
- 14. Daß das Fasten kein Grundgutes sei.
- 15. Daß Jenes, was durch seine Natur gut ist, nicht wegen Dessen geübt werden dürfe, was in der Mitte liegt, sondern vielmehr umgekehrt das Mittlere unternommen werden muß zur Erlangung des Urguten.
- 16. Wie sich das höchste Gute von dem übrigen Guten unterscheide.
- 17. Über das Wesen und den Nutzen des Fastens.
- 18. Daß das Fasten nicht immer angemessen sei.
- 19. Frage, warum volle fünfzig Tage das Fasten unterlassen werde.
- 20. Antwort.
- 21. Frage, ob der Nachlaß im Fasten nicht der Keuschheit des Leibes schade.
- 22. Antwort über die Wahrung der Mäßigung und Enthaltsamkeit.
- 23. Von der Zeit und dem Maaße der Labung.
- 24. Frage über die verschiedene Beobachtung der Quadragesima.
- 25. Antwort auf die vorgelegte Frage, worin auch gelehrt wird, daß die Quadragesimal-Faste den Zehnten für das ganze Jahr leiste.
- 26. Wie wir auch unsere Erstlinge dem Herrn darbringen müssen.
- 27. Warum die Quadragesima von so Vielen mit einer verschiedenen Anzahl von Tagen gehalten werde?
- 28. Warum man Quadragesima sagt, da doch nur sechsunddreissig Tage gefastet wird?
- 29. Daß die Vollkommenen über Das. was in der Quadragesima Gesetz ist, hinausgehen.
- 30. Über die Ursache und den Anfang der Quadragesima.
- 31. Frage, wie man Das verstehen müsse, daß der Apostel sagt, die Sünde herrsche nicht in uns.
- 32. Antwort über den Unterschied zwischen der Gnade und den gesetzlichen Vorschriften.
- 32. Daß die Gebote des Evangeliums leichter seien als die des Gesetzes.
- 34. Wie sich bewähre, daß Jemand unter der Gnade sei.
- 35. Frage, warum wir zuweilen während des Fastens heftiger von fleischlicher Brunft bedrängt werden.
- 36. Antwort, daß diese Frage für die nächste Unterredung aufbewahrt werden müsse.
- Zweiundzwanzigste Unterredung, welche die zweite des Abtes Monas ist, über die nächtlichen Bethörungen.
- Dreiundzwanzigste Unterredung, welche die dritte des Abtes Theonas ist, darüber, daß der Apostel sagt: „Denn nicht das Gute, welches ich will, thue ich, sondern was ich nicht will, das Böse, das thue ich.“
- Vierundzwanzigste und letzte Unterredung, welche die des Abtes Abraham ist über die Abtödtung.