34. Des hl. Paulus Lehre vom Hl. Geist.
Es ist aber jetzt nur folgerichtig, auch die Erklärung des Apostels über die Kraft und das Amt dieses Geschenkes zu hören. Denn er sagt: „Alle, die vom Geiste Gottes getrieben werden, die sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht den Geist der Sklaverei empfangen, wiederum zur Furcht, sondern ihr habt den Geist der Kindesannahme empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!”1 Und wiederum: „Denn niemand spricht im Geiste Gottes Jesus als Fluch aus, und niemand kann Herr Jesus sagen, es sei denn im Hl. Geist.”2 Und nochmals: S. 137 „Die Geschenke zwar sind geteilt, es ist aber derselbe Geist; und die Dienste zwar sind geteilt, es ist aber derselbe Herr; die Betätigungen zwar sind geteilt, aber derselbe Gott ist es, der alles in allem wirkt. Jedem einzelnen aber wird die Erleuchtung des Geistes zur Förderung geschenkt. Dem einen aber wird durch den Geist gegeben die Sprache der Weisheit, dem anderen die Sprache der Wissenschaft nach demselben Geist, wieder einem anderen der Glaube in demselben Geist, einem anderen die Gabe der Heilung in einem Geist, einem anderen das Vollziehen machtvoller Taten, einem anderen Zukunftswissen, einem anderen Scheidung der Geister, einem anderen mehrere Arten von Sprachen, einem anderen Deutung von Sprachen. Dieses alles aber wirkt der eine und gleiche Geist.”3 Von jenem Geschenk also haben wir klar den Ursprung vor uns, haben wir die Wirkungen; und ich weiß nicht, was noch an Zweifel über den bestehe, dessen Ursprung und Wesen und Macht endgültig geklärt ist.
