Werke
Johannes Cassianus (360-435)
De institutis coenobiorum et de octo principalium vitiorum remediis
Von den Einrichtungen der Klöster (BKV)
Zwölftes Buch: Von dem Geiste des Hochmuthes.
12. Es gibt kein Leiden, das mit der verheissenen Glückseligkeit sich vergleichen lassen könnte.
[Forts. v. S. 250 ] Auch das längste Menschenleben verschwindet, wenn man die Ewigkeit der künftigen Herrlichkeit betrachtet; und alle Schmerzen entfliehen bei der Betrachtung jener unendlichen Glückseligkeit, und sie zerfließen, wie Rauch zu einem Nichts verduftet, und gleich der Asche erscheinen sie nirgends.

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Von den Einrichtungen der Klöster (BKV) |
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Avant-Propos et Préface d'Institutions de Cassien |
Inhaltsangabe
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- Von den Einrichtungen der Klöster (De institutis coenobiorum et de octo principalium vitiorum remediis)
- Erstes Buch: Von der Kleidung der Mönche.
- Zweites Buch: Die kanonischen Vorschriften über die nächtlichen Gebete und Psalmengesänge.
- Drittes Buch: Von dem vorgeschriebenen Officium des Tages.
- Viertes Buch: Regeln für die Novizen.
- Fünftes Buch: Von dem Geiste der Unmäßigkeit.
- Sechstes Buch: Von dem Geiste der Unreinheit.
- Siebentes Buch: Von dem Geiste der Habsucht.
- Achtes Buch: Von dem Geiste des Zornes.
- Neuntes Buch: Von dem Geiste der Betrübniß.
- Zehntes Buch: Von dem Geiste der Lauheit.
- Elftes Buch: Von dem Geiste der eitlen Ruhmsucht.
- Zwölftes Buch: Von dem Geiste des Hochmuthes.
- 1. Einleitung.
- 2. Es gibt zwei Arten von Hochmuth.
- 3. Der Stolz vernichtet alle Tugenden.
- 4. Durch den Hochmuth wurde Lucifer aus einem Erzengel ein Teufel.
- 5. Aller Sünden Keim sproßt aus dem Stolz hervor.
- 6. Die Sünde des Stolzes ist in der Ordnung des Kampfes die letzte, jedoch der Zeit und dem Ursprunge nach die erste.
- 7. So groß ist das Übel des Stolzes, daß es Gott selbst zum Widersacher zu haben verdient.
- 8. Gott hat den Stolz des Teufels durch die Tugend der Demuth ertödtet.
- 9. Auch wir vermögen den Stolz zu überwinden.
- 10. Niemand kann vollkommene Tugend noch die verheissene Glückseligkeit einzig aus eigener Kraft erringen.
- 11. David’s und des frommen Schächers Beispiel bestätigt diese Wahrheit.
- 12. Es gibt kein Leiden, das mit der verheissenen Glückseligkeit sich vergleichen lassen könnte.
- 13. Überlieferung der Väter über die Erlangung der Reinheit.
- 14. Denen, welche sich Mühe geben, wird Gottes Hilfe zu Theil.
- 15. Von wem sollen wir den Weg der Vollkommenheit lernen?
- 16. Ohne Gottes Erbarmung und Erleuchtung können wir nicht einmal um die Erlangung der Vollkommenheit uns bemühen.
- 17. Verschiedene Zeugnisse, nach denen wir in Dingen unseres Heiles ohne Gottes Hilfe Nichts vollbringen können.
- 18. Nicht nur in der Ordnung der Natur, sondern auch der steten Vorsehung werden wir mit Gottes Gnade bewaffnet.
- 19. Dieser Glaube von der Gnadenhilfe Gottes ist ein Erbe der Väter.
- 20. Von Einem, der wegen Gotteslästerung einem unreinen Geiste anheimfiel.
- 21. Was der König Joas von Juda durch seinen Hochmuth verdient hat.
- 22. Jede stolze Seele wird zu ihrer Beschämung den bösen Geistern unterworfen.
- 23. Nur durch die Tugend der Demuth läßt sich der Gipfel der Vollkommenheit erreichen
- 24. Wer von *geistigem* und wer von *fleischlichem* Hochmuthe geplagt wird.
- 25. Beschreibung des fleischlichen Hochmuthes.
- 26. Wer auf einen schlechten Grund baut, fällt täglich tiefer.
- 27. Schilderung der aus der Krankheit des Stolzes erzeugten Sünden.
- 28. Von dem Hochmuthe eines Bruders.
- 29. Zeichen, an denen man das Vorhandensein des fleischlichen Stolzes in der Seele erkennt.
- 30. Wer durch Hochmuth in Lauheit versunken ist, strebt auch darnach, Anderen sich zum Herrn aufzuwerfen.
- 31. Wie man den Stolz besiegen und zur Demuth gelangen kann.
- 32. Wie man die Hoffart, die Verwüsterin aller Tugenden, durch wahre Demuth vernichten kann.
- 33. Mittel gegen die Krankheit der Hoffart.