Werke
Johannes Cassianus (360-435)
Collationes patrum
Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (BKV)
Neunte Unterredung, welche die erste des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
14. Von der Danksagung (gratiarum actio).
An vierter Stelle endlich finden sich die Danksagungen, welche der Geist in unaussprechlichen Entzückungen Gott darbringt, wenn er entweder die vergangenen Wohlthaten S. a555 Gottes bedenkt oder die gegenwärtigen betrachtet, oder wenn er auf das sieht, was Gott für die Zukunft so Großes denen bereitet habe, die ihn lieben. In dieser Meinung pflegen oft reichlichere Gebete sich zu ergießen, weil unser Geist, wenn er jene in Zukunft den Heiligen hinterlegten Belohnungen mit reinen Augen anschaut, sich angetrieben fühlt, Gott unaussprechliche Danksagungen mit unendlicher Freude darzubringen.

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Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (BKV) |
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Einleitung: Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern |
Inhaltsangabe
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- Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (Collationes patrum)
- Vorwort des Priesters Johann Cassian zu den zehn Unterredungen mit den Vätern, die in der scythischen Wüste wohnten.
- Erste Unterredung, gehalten mit Abt Moyses über Absicht und Endzweck des Mönches.
- Zweite Unterredung des Abtes Moyses über die Klugheit.
- Dritte Unterredung, welche die mit dem Abte Paphnutius ist, über die drei Entsagungen.
- Vierte Unterredung, welche die mit Abt Daniel ist über die Begierlichkeit des Fleisches und des Geistes.
- Fünfte Unterredung, welche die des Abtes Serapion über die acht Hauptsünden ist.
- Sechste Unterredung, welche die des Abtes Theodor über den Mord der Heiligen ist.
- Siebente Unterredung, welche die erste mit Abt Serenus ist, über die Veränderlichkeit der Seele und die bösen Geister.
- Achte Unterredung, welche die zweite mit Abt Serenus ist über die Herrschaften oder Mächte.
- Neunte Unterredung, welche die erste des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
- 1. Einleitung.
- 2. Worte des Abtes Isaak über die Beschaffenheit des Gebetes.
- 3. Wie ein reines und aufrichtiges Gebet bereitet wird.
- 4. Von der Beweglichkeit der Seele, die dem Flaum oder unreinen Federchen verglichen wird.
- 5. Von den Dingen, die unsern Geist beschweren.
- 6. Über das Gesicht eines Alten, das er in Betreff des ruhelosen Wirkens eines Bruders sah.
- 7. Ob es schwieriger sei, gute Gedanken zu bewahren als sie zu erwerben.
- 8. Antwort über die verschiedene Beschaffenheit der Gebete.
- 9. Von den vier Arten der Gebete.
- 10. Über die Ordnung der Gebetsarten.
- 11. Von der Bitte (obsecratio).
- 12. Vom Anbetungs-Gebete (oratio).
- 13. Von der Fürbitte (postulatio).
- 14. Von der Danksagung (gratiarum actio).
- 15. Ob die vier Arten der Gebete zugleich und für Alle nothwendig seien oder nur einzeln und abwechselnd.
- 16. Daß man stufenweise nach diesen Arten der Gebete streben müsse.
- 17. Daß Christus sich dieser vier Gebetsarten bedient habe.
- 18. Von dem Gebete des Herrn.
- 19. Von dem Worte: „Zukomme uns dein Reich!“
- 20. Von der Bitte: Es geschehe dein Wille!
- 21. Von dem überwesentlichen oder täglichen Brode.
- 22. Davon, daß es heißt: „Vergib uns unsere Schulden!“
- 23. Von dem Satze: „Und führe uns nicht in Versuchung!“
- 24. Daß man um nichts Anderes bitten solle, als was in dieser Formel des Gebetes des Herrn enthalten sei.
- 25. Über die Beschaffenheit des höhern Gebetes.
- 26. Daß der Gebetsgeist auf verschiedene Weise zur Glut angefacht werde.
- 27. Daß die Gemüthsbewegungen der inbrünstig Betenden verschieden seien.
- 28. Frage darüber, daß die Vergießung von Thränen nicht in unserer Gewalt sei.
- 29. Antwort über die Verschiedenheit der geistlichen Thränen.
- 30. Daß Thränen nicht hervorgelockt werden sollen, wenn sie nicht von selbst kommen.
- 31. Ausspruch des Abtes Antonius über den Zustand des Gebetes:
- 32. Über die Anzeichen der Erhörung.
- 33. Einwurf. daß die besagte Zuversicht der Erhörung nur den Heiligen zuzukommen scheine.
- 34. Antwort über die verschiedenen Ursachen der Erhörungen.
- 35. Daß das Gebet im Kämmerlein und bei geschlossener Thüre zu verrichten sei.
- 36. Von der Nützlichkeit eines kurzen, stillen Gebetes.
- Zehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
- Vorwort des Johannes Cassianus zu sieben Unterredungen mit den Vätern, welche die ägyptische Wüste Thebais bewohnten.
- Elfte Unterredung, welche die erste des Abtes Chäremon ist über die Vollkommenheit.
- Zwölfte Unterredung welche die zweite des Abtes Chäremon ist, über die Keuschheit.
- Dreizehnte Unterredung, welche die dritte des Abtes Chäremon ist, über die Hilfe Gottes.
- Vierzehnte Unterredung, welche die elfte des Abtes Nesteros ist, über die geistliche Wissenschaft.
- Fünfzehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Nesteros ist, über die göttlichen Gnadengaben.
- Sechzehnte Unterredung, welche die erste des Abtes Joseph ist, über die Freundschaft.
- Siebzehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Joseph ist, über das Entscheiden.
- Vorwort des Johannes Cassianus zu sieben letzten Unterredungen mit den Vätern, welche im Gebiete des jenseitigen Ägyptens wohnten.
- Achtzehnte Unterredung, welche die des Abtes Piammon ist, über drei alle Arten von Mönchen und eine vierte, neu entstandene.
- Neunzehnte Unterredung, welche die des Abtes Johannes ist, über das Ziel des Mönches und des Einsiedlers.
- Zwanzigste Unterredung, welche die des Abtes Pinusius ist über das Ziel der Buße und die Genugthuung.
- Einundzwanzigste Unterredung, welche die erste des Abtes Theonas ist, über die Nachsicht in der Quinquagesima.
- Zweiundzwanzigste Unterredung, welche die zweite des Abtes Monas ist, über die nächtlichen Bethörungen.
- Dreiundzwanzigste Unterredung, welche die dritte des Abtes Theonas ist, darüber, daß der Apostel sagt: „Denn nicht das Gute, welches ich will, thue ich, sondern was ich nicht will, das Böse, das thue ich.“
- Vierundzwanzigste und letzte Unterredung, welche die des Abtes Abraham ist über die Abtödtung.