Achtes Buch
17. Zusammenfassung.
[Forts. v. S. 24 ] Das haben wir aber deshalb angeführt, weil die Irrlehrer nur die Einheit des Wollens bei Vater und Sohn fälschlich behaupten, und weil sie dabei des Beispieles unserer Einheit mit Gott sich bedienten, als ob wir zum Sohn hin und durch den Sohn zum Vater hin nur durch die Betätigung und die Geneigtheit gläubiger Verehrung geeint seien und uns durch das Geheimnis des Blutes und Fleisches keine eigentliche wesensmäßige Gemeinschaft gewährt werde. Uns ist doch vielmehr die Ehre des Sohnes gegeben worden; der Sohn bleibt doch fleischlich in uns; in ihm sind wir körperlich und untrennbar geeint: deswegen muß man die Lehre von der wahren und wesensmäßigen Einheit verkünden.

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Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (BKV) |
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Einleitung zu: Des heiligen Bischofs Hilarius von Poitiers zwölf Bücher über die Dreieinigkeit |
Inhaltsangabe
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- Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)
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- Fünftes Buch
- Sechstes Buch
- Siebtes Buch
- Achtes Buch
- 1. Pflicht des Bischofs, fromm und gelehrt zu sein.
- 2. Rückblick. Ausblick.
- 3. Die Irrlehrer geben sich größere Mühe, um das Falsche, denn die Katholiken, um das Wahre darzutun.
- 4. Belegstellen aus dem Johannesevangelium.
- 5. Die Einheit von Vater und Sohn als Einheit des Willens, nach den Arianern.
- 6. Die Torheit der Arianer.
- 7. Erwiderung auf die falsche Deutung der Einheit.
- 8. Ein Ausspruch des hl. Paulus über das Eins-sein.
- 9. Des hl. Paulus Wort vom Pflanzen und Begießen.
- 10. Die Auslegung des Hilarius für: „Ich und der Vater sind eins”.
- 11. Christus spricht vom „Eins-sein” im eigentlichen Sinn.
- 12. Weiterer Beweis für das Eins-sein, auf Grund der „Ehre”.
- 13. Die Einheit der Gläubigen in Gott wird durch die Menschwerdung des Wortes und das Sakrament der Eucharistie gewirkt.
- 14. Wir empfangen in der Eucharistie den wahren Leib Christi.
- 15. Unsere vollkommene Einheit mit Gott durch die Vermittlung Christi.
- 16. Das Wesenhafte dieser Einheit.
- 17. Zusammenfassung.
- 18. Die Einheit von Vater und Sohn wird in der Schrift ausdrücklich gelehrt.
- 19. Die Gleichgesinntheit wird mit der Behauptung der Wesens-einheit nicht abgestritten.
- 20. Von wem her der Heilige Geist sein Dasein habe, ist nicht ungewiß. Was er vom Sohn empfängt, empfängt er auch vom Vater. Deswegen sind Vater und Sohn wesenseins.
- 21. Gott und Christus kommt* ein* Geist zu.
- 22. Ist Gottes Geist Wesen oder Eigenart des Wesens?
- 23. Bald bezeichnet „Geist” den Vater, bald den Sohn.
- 24. Grund dafür, daß Vater und Sohn Geist genannt werden.
- 25. Mit „Geist Gottes” wird der Vater bezeichnet, der Sohn, der Heilige Geist.
- 26. In uns ist mit Christus auch Gott; mit Christi Geist auch Gottes Geist. Der Vater und der Sohn sind eines Wesens.
- 27. *Eine* Einwohnung des Vaters und des Sohnes in uns.
- 28. Christus ist Herr.
- 29. Die Verteilung der Gnaden.
- 30. Bekundung des Geistes.
- 31. Diese* verschiedenen* Geschenke gibt* derselbe* Geist.
- 32. Christus verteilt die Gnadengaben.
- 33. Die Betätigungen und Dienste hat Gott festgesetzt, ebenso auch Christus.
- 34. Wenn Paulus den Vater „Gott”, den Sohn „Herrn” nennt, so hat er sie nicht dem Wesen nach unterschieden.
- 35. Wenn die Gottheit Christi geleugnet wird, weil der Vater der* eine* Gott ist, so ist der Vater auch nicht Herr, weil Christus der* eine* Herr ist.
- 36. *Einer* ist jeder dem Geist, nicht der Person nach.
- 37. Christus ist Herr und Gott.
- 38. Paulus hat den Sohn vom Vater unterschieden, aber nicht getrennt.
- 39. Ergebnis der angeführten Paulusstellen.
- 40. Die rechtgläubige Lehre über Vater und Sohn.
- 41. Fortsetzung.
- 42. Der Menschensohn gibt das ewige Leben.
- 43. Gleichheit von Vater und Sohn.
- 44. In welchem Sinn der Sohn vom Vater mit dem Siegel beglaubigt ist.
- 45. Des hl. Paulus Erklärung der „Besiegelung” als „Gestalt Gottes”.
- 46. Christus ist wahrer Gott, auch nach der Menschannahme, umsomehr auch vorher.
- 47. Es gibt* einen*, nicht aber einen* vereinzelten* Gott.
- 48. Christus ist als Abbild Gottes nicht anderen als göttlichen Wesens.
- 49. Christus ist Abbild Gottes, sofern er die Kraft des göttlichen Wesens besitzt.
- 50. Christus als der „Erstgeborene”.
- 51. „Abbild” Gottes.
- 52. Die Einheit Christi mit dem Vater.
- 53. Unterschied zwischen Christus und den Geschöpfen.
- 54. Die Fülle der Gottheit in Christus.
- 55. Ein anderer ist, wer innewohnt; ein anderer, wer die Wohnung ist. Jeder ist vollkommener Gott.
- 56. Die „Wohnung”.
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