40. Die rechtgläubige Lehre über Vater und Sohn.
Streckt sie jetzt nur aus, eure zischelnd-zitternden Zungen, ihr Schlangen von Irrlehrern, ob du, Sabellius, ob du, Photinus, ob ihr, die ihr jetzt die Lehre von der Geschöpflichkeit des eingeborenen Gottes verkündet!1
Wer immer den Sohn leugnet, der mag hören, daß S. 48 der eine Gott doch Vater ist; denn da der Vater nur durch den Sohn Vater ist, so wird dadurch der Sohn in „Vater” mitbezeichnet. Wer aber dem Sohn die Einheit nicht-unterschiedenen Wesens nimmt, der mag Jesus Christus als den einen Herrn erkennen. Wenn es nämlich nicht vermöge der Einheit des Geistes nur einen Herrn gibt, dann wird dem Vater das Herr-sein nicht verbleiben. Wer dagegen dem Sohn ein Dasein nur aus der Zeit und aus dem Fleisch zuspricht, der mag erkennen, daß durch ihn alles (erschaffen ist) und wir durch ihn; daß außerhalb der Zeiten die unzeitliche Unermeßlichkeit besteht, die alles in seinem Dasein begründet.
Inzwischen mag er es noch einmal lesen, daß es nur eine Hoffnung auf Berufung gibt und eine Taufe und einen Glauben. Nach all dem hat der Gegner dieser Lehre des Apostels sich selbst als Fluch hingestellt, da er aus Eigensinn anders denkt, weder berufen, noch getauft, noch gläubig; denn in dem einen Gott-Vater und in dem einen Herrn Jesus Christus gibt es nur den einen Glauben an die eine Hoffnung und Taufe.
Die verschiedenen Lehren werden das als ihren Besitz nicht rühmen können, was die Einheit des Gottes und des Herrn und der Hoffnung und der Taufe und des Glaubens voraussetzt.
Arianer. ↩
