39. Ergebnis der angeführten Paulusstellen.
Da er nämlich Gott mit besonderer Hervorhebung dieses zugeschrieben hat, daß aus ihm alles stamme; S. 47 da er es Christus als eigentümlich zugesprochen hat, daß durch ihn alles geschaffen ist; da es jetzt Gottes Ehre sei, daß aus ihm und durch ihn und in ihm alles Dasein habe; da der Geist Gottes ebenso auch der Geist Christi ist; oder da in der Betätigung des Herrn (Jesus) und im Wirken Gottes (des Vaters) ein Geist wirkt und zuteilt: so kann es nicht anders sein, als daß diejenigen eine Einheit bilden, deren Eigentümlichkeiten nur einem zukommen, da in demselben Sohn als Herrn und in demselben Vater als Gott der eine und gleiche Geist in dem gleichen Heiligen Geist zuteilt und dadurch alles zur Vollendung bringt.
Wahrlich, würdig war jener, um die großen und himmlischen Geheimnisse zu wissen, emporgehoben zu göttlichen Geheimnissen und zu ihrer Teilnahme erwählt! Er sprach nicht davon, wo Schweigen notwendig, wo Sprechen ungehörig war. In Wahrheit Apostel Christi, wie hat er mit der Verkündigung seiner eindeutigen Lehre die Geister menschlicher Verkehrtheit verstummen gemacht, durch seine Lehre von dem einen Gott-Vater und dem einen Herrn Jesus Christus! Niemand sollte mehr daraufhin von zwei Göttern sprechen können noch auch von einem nur-einzelnen, da doch dieser Nicht-einzige nicht zu zweien werden sollte, auch nicht die Nicht-zwei als Vereinzelter sollten erkannt werden können, und da der Nachweis des Vater-seins die vollkommene Geburt Christi nachweisen sollte.
