Zwölftes Buch
41. Zusammenfassung.
[Forts. v. S. 313 ] Indem Christus also bei diesen (zeitlich) unendlichen und ewigen (Plänen) in Gott zugegen war, hat er uns einzig nur das Wissen um seine Geburt möglich gelassen. Soweit wie die Erkenntnis der Geburt Gottes für den Glauben förderlich sei, soviel sollte für die übernommene Glaubensgesinnung die Erkenntnis von der Ewigkeit der Geburt leisten. Denn wer als Ewiger dem Vater entstammt, von dem soll Denken und Sinnen nur dieses zulassen: die Lehre von der Ewigkeit der Sohnschaft.

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Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (BKV) |
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Einleitung zu: Des heiligen Bischofs Hilarius von Poitiers zwölf Bücher über die Dreieinigkeit |
Inhaltsangabe
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- Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)
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- Zwölftes Buch
- 1. Die eigenen Einwürfe der Irrlehrer führen zur Wahrheit hin.
- 2. Sicher ist die Wahrheit über den Glauben an den Sohn.
- 3. Bei den Arianern ist der Geist der Propheten und der Evangelien miteinander in Widerspruch.
- 4. Christus wird im eigentlichen Sinn Schöpfer genannt.
- 5. Christus darf nicht Geschöpf genannt werden.
- 6. Wenn Christus ein Geschöpf ist, dann auch der Vater.
- 7. Dem Sohn schuldet man die gleiche Ehrerbietung wie dem Vater.
- 8. Die wahre Zeugung des Sohnes.
- 9. Durch die Glieder unseres Leibes werden die Betätigungsweisen Gottes bezeichnet.
- 10. Der Ausdruck „Aus dem Schoß” wurde zur Bezeichnung der wahren Geburt benutzt.
- 11. Der Prophet nennt denjenigen nicht Geschöpf, den Gott als Sohn bezeugt.
- 12. Einem geschöpflichen Werk kommt der Name Sohn nicht zu.
- 13. Wir sind Gottes Söhne* geworden*,* nicht* als solche* geboren*.
- 14. Einwurf: Israel wird eigener und erworbener Sohn genannt.
- 15. Israel ist nicht im eigentlichen Sinne Sohn.
- 16. Dem Menschen und Menschlichen ist es gemeinsam, einmal nicht gewesen zu sein und aus dem Nichts heraus das Dasein zu haben.
- 17. Weder ist der Eingeborene einmal nicht gewesen, noch entstammt er dem Nichts.
- 18. Die Spitzfindigkeiten der Arianer gegen die Ewigkeit des Sohnes.
- 19. Das Gift der verfänglichen Fragen.
- 20. Diese Behauptungen gilt es nicht nur zu meiden, sondern zu widerlegen.
- 21. Das Immer-sein des Sohnes trotz seiner Geburt.
- 22. Einwurf: Was geboren ist, das ist einmal nicht gewesen.
- 23. Der immer-geborene Sohn hat* niemals kein* Dasein gehabt.
- 24. Wie der Sohn alles mit dem Vater gemeinsam besitzt, so auch das Immer-sein.
- 25. Die Ewigkeit des Sohnes trotz seiner Zeugung.
- 26. Nur ehrfurchtsloses menschliches Denken widerstrebt einer ewigen Geburt.
- 27. Von dem vor aller Zeit Geborenen kann man nicht sagen: „vor seiner Geburt”.
- 28. Des Sohnes Geburt ― unsere Geburt.
- 29. Einwand: Wer also (schon) war, ist geboren worden.
- 30. Ein anderes ist das Immer-geboren-sein, ein anderes das Vor-der-Geburt-sein.
- 31. Die Geburt des Sohnes und sein Dasein.
- 32. Das Immer-sein des Vaters und des Sohnes.
- 33. Gott ist den Arianern nicht immer Vater.
- 34. Widerlegung.
- 35. Einwand: Die Weisheit bezeugt ihre Geschöpflichkeit.
- 36. Die Weisheit ist* für* die Werke, aber* vor* der Zeit erschaffen.
- 37. Nicht vermöge der Zeit, wohl aber vermöge der Ewigkeit geht die Weisheit dem Zeitbeginn vorauf.
- 38. Die Auffassung der Arianer über die Zeitlichkeit des Sohnes.
- 39. Die Gleichewigkeit der Weisheit mit den ewigen Dingen.
- 40. Gott hat die Welt von Ewigkeit her* einmal* und* insgesamt* vorbereitet.
- 41. Zusammenfassung.
- 42. Das Wort „Erschaffung” wird bei Christus vergeblich als Einwand erhoben.
- 43. Die „Erschaffung” der Weisheit als Einwand.
- 44. Die Weisheit nennt sich erschaffen mit Rücksicht auf ihre Taten nach dem Zeitbeginn.
- 45. Die Bedeutung des Wortes: geboren vor Zeitbeginn, erschaffen vom Zeitbeginn an.
- 46. Die Erscheinungen Gottes im Alten Testament.
- 47. Die sichtbaren Erscheinungen bedeuten keine Schädigung der Göttlichkeit.
- 48. Paulus hat Christus als Menschen erschaffen genannt.
- 49. Die Erschaffung kann nicht auf die ewige Geburt bezogen werden.
- 50. Die „Erschaffung” der Weisheit.
- 51. Der Glaube an die ewige Geburt hat sich nicht gewandelt.
- 52. Dieser Lehre anzuhangen, bekennt Hilarius, wenn er sie auch mit seinem Verstehen nicht umgreift.
- 53. In vielen natürlichen Dingen, deren Urgrund verborgen ist, kommt der Glaube zu Hilfe, wie viel mehr bei den göttlichen.
- 54. Der Sohn ist aus dem Wesen des Vaters geboren und demgemäß der zweite im Verhältnis zu ihm, aber ewig und ungeteilt.
- 55. Der Heilige Geist ist kein Geschöpf.
- 56. Der Heilige Geist ist unaussprechlich.
- 57. Gebet.