17. Wie Chramn zu Childebert überging
Da ging Chramn, der die Tochter des Wiliachar1 zur Ehe genommen hatte, nach Paris, schloß mit König Childebert einen festen Bund der Liebe und Treue und schwor, daß er seinem Vater ein unversöhnlicher Feind sein werde. König Childebert aber zog, als Chlothachar gegen die Sachsen focht, in die Champagne von Reims, und bis zur Stadt Reims selbst vordringend, verheerte er alles mit Feuer und Schwert Er hatte nämlich gehört, daß sein Bruder von den Sachsen erschlagen sei, und gedachte nun, alles seiner Herrschast zu unterwerfen. Was er nur erreichen konnte, brachte er in seine Gewalt.
Wiliachar war Priester, seine Tochter wird in dem Libek Histotiao Franc-etwa, cap. 28 (wo sich auch einige weitere Notizen über Chramn finden), Chalda genannt. ↩
