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Einige Zeit später stirbt ihm die teure und ganz vortreffliche Gattin, die viele Beweise ihrer Gattenliebe gegeben hat: bei der Trennung von den Verwandten, bei der ohne Redenken vollzogenen Auswanderung aus der Heimat, bei den fortwährenden und rasch aufeinander folgenden Wanderungen im fremden Lande, in den Entbehrungen während der Hungersnot, in der Teilnahme an seinen Kämpfen. Denn immer und überall war sie dabei, an keinem Orte und zu keiner Zeit blieb sie zurück; sie nahm wirklich teil an seinem Leben und an allen Angelegenheiten seines Lebens, denn sie hielt es für ihre Pflicht, in gleicher Weise das Gute wie das Böse mit ihm zu teilen; nicht ging sie, wie es manche Frauen tun, dem Missgeschick aus dem Wege und lauerte immer nur auf die Glückszustände, sie nahm vielmehr beide Seiten des Menschenloses, wie es einer Gattin zukommt und geziemt, mit voller Bereitwilligkeit auf sich.
